Stiftungs-Unis wünschen sich mehr Spenden

Göttingen. Die Stiftungshochschulen in Niedersachsen wünschen sich für sich und das unabhängige Bildungswesen mehr finanzielle Unterstützung aus der Gesellschaft und den Unternehmen. Der Hildesheimer Universitäts-Präsident Wolfgang-Uwe Friedrich sprach diesen Wunsch kürzlich anlässlich einer Veranstaltung zum zehnjährigen Bestehen der Stiftungsunis in Niedersachsen aus.

2003 waren im Land und bundesweit erstmalig Stiftungen für die Hochschulen in Göttingen, Hannover, Hildesheim, Lüneburg und Osnabrück gegründet worden.

Die Stiftungsuniversitäten benötigen nach Aussage von Friedrich sowohl Spenden als auch Zustiftungen, um das Hochschulsystem zu sichern und auszuweiten. Das Land schießt pro Jahr Geld in die öffentlich-rechtlichen Stiftungen der Universitäten zu. Von einer finanziellen Eigenständigkeit könne noch lange nicht gesprochen werden.

Der ehemalige Wissenschaftsminister und heutige SPD-Bundestagsabgeordnete Thomas Oppermann lobte das Modell und die erzielten Fortschritte ausdrücklich. Die Universitäten seien unabhängiger geworden, vor allem in Fragen der Verwaltung und bei Bauvorhaben sowie beim Berufen von Wissenschaftlern.

In Deutschland gibt es aktuell acht Stiftungsuniversitäten. (epd/tko)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.