Stipendien für Doktoranden: Hochschulen aus der Region profitieren

Göttingen. Niedersachsen stärkt die Nachwuchsförderung an den Hochschulen des Landes und fördert elf weitere Promotionsprogramme mit insgesamt 10,5 Millionen Euro. Davon profitieren auch die Hochschulen in Göttingen

In den elf Programmen – es handelt sich um neun neue und zwei Fortsetzungsanträge – werden insgesamt 157 Georg-Christoph-Lichtenberg-Stipendien vergeben, mit denen herausragende Nachwuchswissenschaftler in ihrer Promotionsphase unterstützt werden. Die Förderung umfasst je Programm bis zu 15 Stipendien und ist auf drei Jahre begrenzt. Die Doktoranden erhalten eine monatliche Grundfinanzierung von 1400 Euro plus einen Sachkostenzuschuss in Höhe von 100 Euro. Zusätzlich gibt es eine Unterstützung für Auslandsaufenthalte, eine Kinderzulage und einen Zuschlag für die Kinderbetreuung.

Insgesamt haben die Hochschulen 39 Anträge beim Ministerium für Wissenschaft und Kultur eingereicht. Anträge für kooperative Programme, insbesondere zwischen Universitäten und Fachhochschulen, sind besonders erwünscht, weil sie die Vernetzung der Hochschulen stärken und neue Potenziale erschließen.

Für das Projekt „Materialforschung Holz“ an der Universität Göttingen und der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst stellt das Land 15 Stipendien mit einem Gesamtvolumen von einer Million Euro bereit. Die gleiche Summe für ebenfalls 15 Stipendien gibt es für ein Promotions-Programm für Chemiker an der Uni Göttingen und der Technischen Universität Braunschweig. Für „Theorie und Methodologie der Textwissenschaften und ihre Geschichte“ stehen für zehn Stipendien an den Universitäten Osnabrück und Göttingen mehr als 660 000 Euro bereit. (bsc) www.mwk.niedersachsen.de

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