Streik legt Mittwoch öffentliche Kitas lahm

Warnstreik im Sozial- und Erziehungsdienst: Gewerkschaft ver.di fordert bessere Eingruppierung für die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst. Foto: dpa

Göttingen. In Südniedersachsen stehen die Zeichen erneut auf Streik: Die vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di ruft die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes Mittwoch, 18. März, zu einem ganztätigen Warnstreik auf, diesmal die Mitarbeiter in den Sozial- und Erziehungsdienstesen.

Davon betroffen sind kommunale Kindertagesstätten sowie Beschäftigte in den Bereichen Jugend- und Sozialarbeit bei den Kommunen der Landkreise Göttingen, Osterode am Harz, Northeim und Göttingen.

Eine Betreuung in den kommunalen Kindertagesstätten der Stadt Göttingen wird nur sehr eingeschränkt erfolgen. Von 13 städtischen Kita werden zwölf bestreikt werden. Lediglich in der Kita Weende-West wird es ein eingeschränktes Betreuungsangebot geben, teilte Detlef Johannson, Pressesprecher der Stadt Göttingen, auf Anfrage mit.

Die betroffenen Eltern seien bereits seit vergangener Woche über die Situation am informiert.

Forderungen von ver.di

Die Gewerkschaft ver.di fordert unter anderem die Gruppenanzahl und Beschäftigtenzahl einer Kita als alternative Eingruppierungskriterien für die Gehälter der Kita-Leitungen zu nehmen und eine Einkommenserhöhungen für die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst durch Neuregelung der Eingruppierungsvorschriften innerhalb des Tarifvertrages für den Öffentlichen Dienst.

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