Rat muss abschließend über die Annahme des Präsents für den Bahnhofsvorplatz entscheiden

Streit um ein geschenktes Denkmal

Der Bahnhofsvorplatz in Göttingen: Hier soll das Denkmal aufgestellt werden. Der Rat muss abschließend entscheiden. Foto: bsc
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Der Bahnhofsvorplatz in Göttingen: Hier soll das Denkmal aufgestellt werden. Der Rat muss abschließend entscheiden. Foto: bsc

Göttingen. Bekommt der Bahnhofsvorplatz ein Denkmal für die Göttinger Sieben? Der Kulturausschuss ist mit knapper Mehrheit dafür. Doch das Geschenk ist umstritten.

Abschließend muss am 13.  Juni der Rat der Stadt über das Projekt entscheiden. Bei dem Denkmal „Dem Landesvater seine Göttinger Sieben“ handelt es sich um ein Kunstwerk der Künstlerin Christiane Möbus, das der Stadt von einem Zusammenschluss von in Göttingen und Südniedersachsen lebenden Personen als Schenkung angeboten wurde. Möbus ist eine in Celle geborene und heute in Hannover lebende Bildhauerin, Objektkünstlerin und Hochschuldozentin. Sie ist im Lauf ihres Wirkens mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet worden. Der Granitsockel ist nach dem Vorbild des Ernst-August-Denkmals auf dem Bahnhofsvorplatz in Hannover gestaltet – allerdings fehlt dem Reiterstandbild der Reiter. Auf der einen Seite soll eine Inschrift stehen – auf der anderen Seite die Namen der Göttinger Sieben sowie der Name der Künstlerin. Und genau über dieses Detail gibt es nun offenbar Streit. So schreibt Klaus Hübner vom Vorstand der Göttinger Lichtenberg-Gesellschaft, dass die Idee mit dem Denkmalsockel gut sei. Allerdings fragt er sich, was der Name der Künstlerin darauf zu suchen habe.

Entscheidung im Rat

Der Göttinger Kulturausschuss sprach sich mit knapper Mehrheit für die Annahme des Geschenks für den Bahnhofsvorplatzaus. Endgültig muss nun der Rat entscheiden. (bsc)

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