Neues Blockheizkraftwerk versorgt das Krankenhaus Neu-Mariahilf

Das Blockheizkraftwerk geht im Krankenhaus Neu-Mariahilf in Betrieb: Geschäftsführer Volker Schulz (links), Technischer Leiter Joachim Schinz (Mitte) sowie Ralf Spiekermann von RWE starteten am Mittwoch offiziell die Anlage. Foto: Schlegel

Göttingen. Mit einem Blockheizkraftwerk spart das Krankenhaus Neu-Mariahilf in Göttingen künftig jährlich 70.000 bis 80.000 Euro ein. Die neue Anlage wurde am Mittwoch offiziell in Betrieb genommen.

Das Blockheizkraftwerk, das Strom und Wärme erzeugt, sowie zwei kleinere Spitzlastkessel ersetzen zwei große Heizkessel, die bislang mit Heizöl betrieben wurden. In der neuen Anlage wird Erdgas zum Einsatz. Bei einer Realisierung hat sich das Krankenhaus für ein spezielles Vertragsmodell entschieden.

Die notwendigen Investitionen hat dabei der Energieversorger RWE übernommen. Das Krankenhaus muss nun für mindestens neun Jahr Strom und Wärme abnehmen. Das Blockheizkraftwerk hat eine elektrische Leistung von 50 Kilowatt. Damit können 2500 20-Watt-Glühbirnen gleichzeitig zum Leuchten gebracht werden.

Hinzu kommt eine Wärme-Leistung von 85 Kilowatt. Um Wärme, die nicht sofort verbraucht wird, nicht zu verlieren, wurde außerdem ein Pufferspeicher mit einem Fassungsvermögen von 3000 Litern installiert. Durch die neuen Anlagen spart das Krankenhaus etwa 450 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr ein. Die neue Technik wird rund um die Uhr von der RWE-Leitzentrale überwacht.

Das Göttinger Krankenhaus Neu-Mariahilf besteht seit 1896. Es ist ein akademisches Lehrkrankenhaus der Universitätsmedizin Göttingen und hat 115 Betten. (bsc)

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