Stromtrasse Suedlink: Stadt Duderstadt lädt zum Diskussionsabend ein

Suedlink: Dagegen gab es bei Fritzlar in Nordhessen (Foto) Kritik. Diese Variante ist aber inzwischen vom Tisch. Jetzt regt sich gegen die neuen Pläne langsam Widerstand. Foto: dpa

Duderstadt. Die geplante Erdkabel-Höchstspannungstrasse Suedlink könnte auch an Duderstadt vorbei führen. Deshalb will die Stadtverwaltung jetzt Interessierte über das Thema informieren.

Beginn des Abends ist am Montag, 21. November, um 18 Uhr in der Eichsfeldhalle. Zunächst können die Planunterlagen eingesehen werden. Ab 19 Uhr erläutert das Projektteam des Energieversorgers Tennet, der die Trasse bauen und betreiben will, das Vorhaben. Mit der Trasse in Gleichspannungstechnik soll ab 2025 Strom aus Windkraftanlagen von Schleswig-Holstein nach Bayern und Baden-Württemberg transportiert werden.

Die Bürger können in Duderstadt Fragen stellen und sich an der weiteren Planung der Trassenkorridore beteiligen. Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) will dazu einladen, die Möglichkeiten dieser frühen Planungsstufe zu nutzen, um die Stadt und das Projektteam auf möglicherweise sensible Areale im Stadtgebiet hinzuweisen.

Zwei Hauptrouten

Zwei mögliche Hauptrouten werden für Suedlink durch den Landkreis Göttingen vorgeschlagen. Die erste Variante führt aus dem Bereich Nörten-Hardenberg kommend westlich an Göttingen, Rosdorf und Friedland vorbei und weiter in den Werra-Meißner-Kreis. Gegen diese Route hat der Göttinger Rat in seiner ersten Sitzung einen Dringlichkeitsantrag verabschiedet. Er spricht sich für die zweite Variante aus: Dabei kommt die Stromtrasse aus dem Bereich Katlenburg-Lindau und führt über Duderstadt nach Thüringen.

In der aktuellen Beteiligungsphase können Interessierte bis zum 29. November ihre Hinweise abgeben. Weitere und genaue Informationen zum Trassenverlauf gibt es im Internet. (bsc) http://zu.hna.de/suedlinkplan

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