Sozialdemokraten halten an Erdkabel fest

Stromtrasse: SPD warnt vor Gefahren

Göttingen. Die Göttinger SPD-Fraktion hält weiterhin an der Forderung fest, dass die geplante 380.000-Volt-Höchstspannungsleitung, die von Wahle nach Mecklar führt, im Bereich Göttingen unterirdisch verlaufen soll.

Der Netzbereiber Tennet strebt für den Bereich Göttingen eine Erdverkabelung in Wechselstromtechnik an. Die endgültige Entscheidung dafür fällt aber erst im Planfeststellungsverfahren, das noch nicht begonnen hat.

„Die Forderung nach einer Erdverkabelung halten wir auch weiterhin aufrecht, dabei wird ein Trassenverlauf parallel der Autobahn 7, je nach Gegebenheiten westlich oder östlich der Autobahn, präferiert“, sagt Andreas Klatt, energiepolitischer Sprecher der Rathausfraktion.

Das Stromnetz müsse im Hinblick auf die wachsende Stromerzeugung durch die erneuerbaren Energien erweitert werden. Beim Neubau von Stromleitungen gebe es leider erhebliche Eingriffe in die Landschaft und die Natur, sagt der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Christian Henze, der auch Vorsitzender des Bauausschusses ist.

Hierbei sei der Ortsteil Elliehausen durch den Trassenverlauf besonders betroffen. Die Trasse laufe hier dicht an einer Grundschule und einer Sportanlage vorbei. Wenn doch keine Erdverkabelung erfolgen sollte, dann kämen zu den vorhandenen Hochspannungsleitungen eine weitere Höchstspannungsleitung hinzu. „Das ist den Anwohner nicht zuzumuten“, sagen Henze und Klatt. (use)

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