Student überzeugt mit All Sky Camera für Meteore und Polarlichter

Kreativität im Studium: Die Studierenden, deren Projekte von der Universität Göttingen gefördert werden, nach der Preisvergabe. Foto: Christiansen

Göttingen. Die All Sky Camera von Thomas Albin ist eines von zwölf studentischen Projekten, die im Programm „Kreativität im Studium“ der Universität Göttingen aus 26 Anträgen zur Förderung ausgewählt wurden.

Das Projekt richtet sich an Studierende, die selbstverantwortlich Projektideen, die über das Studium hinausgehen, umsetzen möchten. Hierdurch können Erfahrungen und Erlerntes aus dem Studium praktisch umgesetzt werden.

„Studenten lassen sich meist von ihrem Studium so vereinnahmen, dass nichts darüber hinaus möglich ist. Einerseits braucht es Studenten, die sich die Zeit für solche Projekte nehmen, andererseits sind Förderer notwendig, die die Projekte umsetzen“, erklärt die Vizepräsidentin für Studium und Lehre, Ruth Florack. Die Lehre sollte so gestaltet sein, dass neben dem reinen Studium weitere Forschung und Projekte möglich sind.

Thomas Albin konnte die Jury mit seinem Projekt überzeugen. Er entwickelte eine All Sky Camera. Mit diesem Kamerasystem können unter anderem Boliden aufgezeichnet werden. „Es soll nachvollzogen werden, wie Meteore fliegen und wo sie landen, sodass ihre Steine gefunden und untersucht werden können. Auf diese Weise lässt sich die Geschichte und der Ursprung der Steine nachvollziehen“, erklärt Albin die Motivation zur Entwicklung seines Projekts. Auch noctilucent clouds können durch die Kamera erfasst werden. „Ob diese leuchtenden Nachtwolken eine Folge des Klimawandels sind, kann in der Zukunft durch empirisch erfasste Kameraaufnahmen statistisch ausgewertet werden“, erläutert Albin. Polarlichter können ebenfalls mit der Kamera erfasst werden.

Des Weiteren wurden die Projekte von Annisa Hasanah, Thomas West und Erik Eschmann, Lukas Beule, Wiebke Meiwald und Team, Lea Burgdorf, Katharina Weidemann, Britta Dorothea Schünemann, Julia Lormis, Felix Eisberg, Carolina Sophia Falcone Schlüter und Clara Marie Oberheu, Meike Christine Tietgen, Tobias Krauch und Team, Mathias Fiedler und Team, Philipp Popp, Jessica Hoffmann und Christoph Höland gefördert. (zcc)

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