Unikino und internationale Organisationen gefragt

Studenten knüpften Kontakte auf Initiativen-Messe

Kontaktmesse: Im Zentralen Hörsaalgebäude der Universität Göttingen waren zahlreiche Stände aufgebaut. Foto: Brüßler
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Kontaktmesse: Im Zentralen Hörsaalgebäude der Universität Göttingen waren zahlreiche Stände aufgebaut. Foto: Brüßler

Göttingen. Auf der Initiativen-Kontaktmesse der Uni Göttingen stellten sich studentische Initiativen vor, suchten nach Mitstreitern und wollten noch bekannter werden.

Während des Aktionstages konnten sich Studenten über die Motivation ehrenamtlicher Mitarbeiter bei verschiedenen Initiativen informieren. Die Göttinger Runde ist ein Zusammenschluss von Studenteninitiativen. Von studentischen Medien wie der Campuszeitung Augusta, dem Campusradio GöHört und dem TV-Kanal Univision bis zu Gruppen aus Politik, Wirtschaft und Kultur war alles auf der Messe vertreten.

Viel Nachfrage gab es beim Unikino, bei der internationalen Studentenorganisation Aiesec und den Market- und Consulting Teams. Bei Initiativen, die ehrenamtliche Mitstreiter suchten, war die Nachfrage eher verhalten. Die meisten Initiativen nutzten die Messe auch, um sich untereinander zu vernetzen.

Daniela Ramb war für die katholische Hochschulgruppe dort und erzählte von Möglichkeiten, die meist gar keine direkte Verbindung zur katholischen Kirche hätten, sondern interkulturell geprägt seien: „Wir organisieren Lesungen und Theaterbesuche, gehen aber auch in das Jugendgefängnis.“

Credits sammeln

Rene Anders und Christa Gaisbichler waren für das Theater im OP da und machten Werbung für potentielle Besucher, aber auch Studenten, die gerne Theaterspielen wollen: „Man kann bei uns auch Credits für das Theaterspielen sammeln, und somit Spaß und Nutzen verbinden. Viele merken dann aber schnell, wie viel Freude Theaterspielen macht und bleiben dann länger dabei“, so Gaisbichler. „Bei uns“, so Anders, „machen nicht nur Studenten, sondern auch Schüler, Dozenten und auch Rentner mit.“

Auch eine politische Gruppe war vor Ort vertreten: Die Jungen Europäischen Förderalisten (JEF) sind eine Hochschulgruppe, die sich erst vor kurzem gebildet hat. Sie treten für ein föderales Europa ein und versuchen, mit Informationsmaterial Interesse am Thema Europa zu wecken und es greifbar zu machen. Tim Leisner: „Insbesondere wollen wir auch darauf aufmerksam machen, dass Europa von den Medien gern vergessen wird oder allzu kritisch gesehen wird, sodass bei den Menschen das negative Bild überwiegt.“ (zli)

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