Tattoos auf Zeit aus Baumsaft: Lesung mit Michael Schwertdtfeger

Vergängliches Kunstwerk: Ein großflächiges Tattoo auf dem Rücken einer Frau – gezeichnet aus dem Saft des Jagua Baumes, den auch indigene Völker in Südamerika verwenden. Foto: nh

Göttingen. Diese Lesung mit Dr. Michael Schwertdtfeger, dem Kustos des Alten Botanischen Gartens der Uni Göttingen, wird bunt: Seit Urzeiten benutzen viele indigene Völker von Costa Rica bis Brasilien den Saft des Baumes Jagua für temporären Körperschmuck. Der Saft erzeugt auf der Haut ein blauschwarzes Tattoo, das nicht entfernt werden kann – bis es nach 14 Tagen von selbst herauswächst.

Schwertdtfeger berichtet am Donnerstag, 2. März, ab 19 Uhr in der Buchhandlung Hugendubel über Interessantes und Farbenfrohes aus dem Tropischen Regenwald und dessen Geschenke an uns Menschen: Pflanzen und Tiere, die Geschichte schreiben, tödlich giftig sind oder Leben retten können.

Dem Autor geht es um Schönes und Buntes, das unserer Leben bereichert, wie die magische Indianertinte Jagua. Staunen Sie mit ihm über Orchideen und Bromelien, Pfeilgiftfrösche und Vogelspinnen und andere Überraschungen.

• Lesung mit Michael Schwertdtfeger, Donnerstag, 2. März, 19 Uhr, Buchhandlung Hugendubel, Weender Straße 33, Eintritt: acht Euro, ermäßigt mit Studentenausweis vier Euro. (tko)

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