Arten beim Steinbruchs identfizieren

Teilnehmer sind der Natur auf der Spur

Raupe im Anmarsch: Die Teilnehmer eines Aktionstages sollen am Samstag bei Diemarden möglichst viele Arten indentifizieren.
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Raupe im Anmarsch: Die Teilnehmer eines Aktionstages sollen am Samstag bei Diemarden möglichst viele Arten indentifizieren.

Göttingen/Diemarden. Der Natur auf der Spur können Interessierte am Samstag, 15. Juni, beim Geo-Tag der Artenvielfalt kommen.

Bei der gemeinsamen Aktion von Göttinger Umweltorganisationen steht diesmal die Erkundung einer Streuobstwiese, Exkursionen im Diemardener Steinbruchs sowie eine Gewässeruntersuchung der Garte im Mittelpunkt.

Die Teilnehmer treffen sich um 10 Uhr mit festem Schuhwerk und wetterfester Kleidung am Zoologischen Institutut an der Berliner Straße in Göttingen. Um 10.30 Uhr geht dann im Exkursions-Gebiet los.

Bei der bundesweit laufenden Aktion stehen folgende Fragen im Mittelpunkt: Wie steht es um die Natur in Deutschland? Wie viel Leben birgt das Grün vor der eigenen Haustür? Die Aktion wird von der Deutsche Jugendbund für Naturbeobachtung (DJN), der Biologische Schutzgemeinschaft Göttingen (BSG) und der Jugend des BUND unterstützt.

Zusammen mit den interessierten Bürgern folgen die Göttinger Umweltorganisationen damit einem Aufruf des Hamburger Reportagemagazins Geo. Die Aktionstag steht unter dem Motto: „Vielfalt im Wandel: Wie Tiere und Pflanzen auf Veränderungen des Klimas reagieren“. In dem Gebiet an der Garte gehen die Teilnehmer mit Becherlupen auf Spurensuche und dokumantieren die gefundenen Tier- und Pflanzenarten.

Initiative läuft seit 1999

Die Initiative des Magazins Geo läuft seit 1999. Im vergangenen Jahr waren Bundesweit 20 000 Naturbegeisterte unterwegs – vom Grundschüler bis zum Universitätsprofessor. Die Idee des Geo-Tages der Artenvielfalt ist es, innerhalb von 24 Stunden in einem begrenzten Gebiet möglichst viele Tiere und Pflanzen zu identifizieren. Damit soll der Blick für den Artenreichtum im eigenen Umfeld geschärft werden. Die Ergebnisse der Aktion werden ausgewertet und veröffentlicht.

Wer dabei sein möchte, kann weitere Informationen unter der E-Mail-Adresse goettingen@naturbeobachtung.de oder im Internet bekommen. (bsc) www.naturbeobachtung.de

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