In der Fußgängerzone

Tierschützer schocken mit falschem Schädel

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Göttingen. Drei junge Frauen sitzen mitten in der Göttinger Fußgängerzone vor einem Tisch, die eine Frau hält sich die Augen zu, eine andere den Mund, die dritte die Ohren.

Vor ihnen, auf dem mit roten Flecken übersäten Tischtuch, liegt der gehäutete Schädel einer Kuh. Zumindest soll es so aussehen, denn der Schädel ist eine Nachbildung aus Plastik.

Die Tierschützer von Peta wollen so auf die Leiden aufmerksam machen, die ein Tier bei der Schlachtung durchlebt.

„Fleisch essen bedeutet das Leid der Tiere unterstützen“, erklärt Patrique-Robert Noetzel, der die Aktion von Peta an diesem Tag koordiniert. Das gelte auch für Biofleisch. „Auch da werden die Tiere ja nicht totgestreichelt“, sagt Noetzel.

Einige Passanten schauen interessiert herüber, andere gehen schnell vorbei. „Die Leute in Göttingen nehmen unsere Flyer scheinbar gern“, sagt Peta-Aktivistin Nicole. Nach einer halben Stunde hat sie nur noch ein paar davon in der Hand. (mhs)

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