Langjähriger Kommunalpolitiker

Tragischer Tod beim Wandern: SPD trauert um Karl-Udo Bigott

Göttingen. Die Göttinger SPD tauert um einen Genossen: Karl-Udo Bigott, langjähriger SPD-Kommunalpolitiker, ist bei einer Bergwanderung in den französischen Pyrenäen gestorben.

Wie bekannt wurde, war Bigott mehrere Tage vermisst, bis er von Pilzsammlern gefunden wurde. Nach bisherigen Informationen hat er einen Herzanfall nicht überlebt, teilt der SPD-Unterbezirk mit

Karl-Udo Bigott gehörte mehr als 50 Jahre der SPD an, der er sich zu Beginn seines Studiums angeschlossen hatte. Nach dem Studium der Romanistik und Geschichte übernahm er viele Ämter in der Göttinger SPD. Von 1991 bis 1995 gehörte er dem Rat der Stadt an, wo seine Interessen der Schul- und Kulturpolitik galten.

Von 1989 bis 1995 war er Ortsbürgermeister in seinem damaligen Wohnort Elliehausen/Esebeck. In Esebeck engagierte er sich zudem für die örtliche Heimatpflege.

Aus gesundheitlichen Gründen schied er aus der Kommunalpolitik und seiner Lehrtätigkeit aus.

Soweit es sein Gesundheitszustand erlaubte, arbeitete er danach als Übersetzer französischer Biografien und Sachbücher, so übersetzte er die Memoiren von Jacques Delors.

Sein Engagement für das Verständnis der französischen Kultur wurde mit Auszeichnungen gewürdigt. Karl-Udo Bigott war Träger der Palmes academiques. (tko)

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