Höhepunkt für Hainberg-Gymnasium

Treffen mit den Profis: NDR Bigband mit Schulband „Jazztified“ auf der Bühne

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Mitten unter Schülern: Trompeter Magnus Schriefl (vorne links) von der NDR Bigband spielte in der Aula des Hainberg-Gymnasiums als Solist bei „Jazztified“.

Göttingen. „NDR Bigband meets Jazztified“: Es war das Highlight in der Geschichte der Schulband des Hainberg-Gymnasiums (HG). „Jazztified“ und die NDR Bigband feierten in der ausverkauften Aula ein mitreißendes Konzert.

Auf das gemeinsame Konzert im Rahmen der alljährlichen Schultour der NDR-Bigband hatten sich die Schüler in einem Workshop mit dem Bassposaunisten Ingo Lahme vom NDR-Ensemble vorbereitet. So stand Jazztified unter Leitung von Uwe Meile als Vorband für die Profis auf der Bühne. Schon beim Landeswettbewerb „Jugend jazzt“ habe die Schulband „Jazztified“ erfolgreich teilgenommen und mit dem Förderpreis der Big Band Fette Hupe ausgezeichnet worden, sagte der Schulleiter Georg Bartelt.

Für ihr anspruchsvolles Repertoire mit Stücken von „The Chicken“ von Pee Wee Ellis bis zu „Joga“ von Björk ernteten sie ausgiebigen Applaus, immer wieder spendeten die Zuhörer Extra-Ovationen für die Solisten. Musikalische Höhepunkte ergaben sich, als die Profis Klaus Heidenreich (Posaune) und Magnus Schriefl (Trompete), als Gastsolisten in der Schulband mitspielten.

Mit ihrem Programm „Selfies - die NDR Bigband im Selbstporträt“ stellten sich die Musiker mit Chefdirigent Geir Lysne nach der Pause vor. Sie präsentierten ihre musikalische Persönlichkeit, etwa mit „Alice the Goon“ vom Posaunisten Dan Gottshall oder dem Jazzstandard „Petite Fleur“, das Tenorsaxophonist Christof Lauer mit seinen Improvisationen anreicherte.

Im Meer von geschichtenerzählender Klänge verwandelte sich die Schulaula für einen Abend voller Hörgenüsse und musikalischer Überraschungen in eine Konzerthalle. Nicht enden wollte der Applaus nach dem bekannten „Street Life“ von Joe Sample.

Für die Schulband „Jazztified“ war der Abend voller Höhepunkte aber noch nicht zu Ende. In der Mensa nutzten die Nachwuchs-Musiker die Gelegenheit, sich mit den Profis auszutauschen und ihnen Fragen zur Musik zu stellen.

Die Zusammenarbeit in dieser Weise sei „vielleicht das Wichtigste“, was eine Bigband des öffentlich-rechtlichen Rundfunks leisten könne, beschrieb Trompeter Ingolf Burkhardt ihren erzieherischen Auftrag.

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