Untersuchung der Uni Göttingen

Umgebungslärm: Die Nase lässt sich nicht stören

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Dr. Johanna Trautmann

Göttingen. Wissenschaftler der Universität Göttingen haben nun herausgefunden, dass sich die menschliche Nase kaum von Umgebungslärm beeinflussen lässt.

Die menschliche Nase ist ein faszinierendes Organ: Sie ist sieben Tage die Woche 24 Stunden am Tag im Einsatz, und wenn die Sinneseindrücke zu viel werden, blendet sie bestimmte Gerüche nach einer gewissen Zeit einfach aus.

Geruchskontrollen, beispielsweise in der Lebensmittelbranche, finden bislang in der Regel in einer stillen Testumgebung statt, weil man befürchtet, Umgebungslärm könne Auswirkungen auf das Riechergebnis haben.

Um den Einfluss von Umgebungslärm auf die sensorischen Fähigkeiten zu testen, führten die Forscher verschiedene Geruchstests und eine sensorische Qualitätsprüfung jeweils mit und ohne Umgebungslärm durch.

„Unsere bislang einzigartige Studie zeigt, dass konstanter Umgebungslärm unabhängig von der Gewöhnung der Prüfer nur einen minimalen Einfluss auf die Riechergebnisse hat“, erläutert Dr. Johanna Trautmann vom Department für Nutztierwissenschaften der Universität Göttingen. „Die menschliche Riechleistung ist erstaunlich störungsunempfindlich.“

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