Stadtverwaltung hat Strafanzeige erstattet

Unbekannte vergifteten Hainbuche am Ehrenmal in Holtensen

Das Ehrenmal in Holtensen: Deutlich zu erkennen ist die sterbende Hainbuche (rechts). Der Baum wurde vergiftet. Das haben Laboruntersuchungen ergeben.
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Das Ehrenmal in Holtensen: Deutlich zu erkennen ist die sterbende Hainbuche (rechts). Der Baum wurde vergiftet. Das haben Laboruntersuchungen ergeben.

Unbekannte haben eine 15 Meter hohe Hainbuche am Ehrenmal in Holtensen vergiftet. Der Sachschaden beläuft sich nach Angaben der Göttingen Stadtverwaltung auf etwa 20 000 Euro.

Göttingen – Unterdessen wurde Strafanzeige gegen unbekannt bei der Staatsanwaltschaft Göttingen gestellt. Aufgefallen war der sterbende Baum bei den Baumkontrollen im Sommer, die die Stadt regelmäßig vornimmt. Die Hainbuchengruppe prägt als Ensemble den gesamten Holtenser Ortskern und auch das Ehrenmal der Gefallenen beider Weltkriege. Eine natürliche Ursache für den schlechten Zustand des Baums konnte damals nicht festgestellt werden. Im Oktober wurde ein Sachverständigenbüro eingeschaltet. Die Auswertung der Laborproben hat ergeben, dass der stattliche Baum gezielt vergiftet wurde.

Dabei sind erhebliche Schäden für die Umwelt sowie Sachschäden am Grundstück entstanden. Der vergiftete Baum wird jetzt bis zum Frühjahr weiter beobachtet. Falls er sich nicht mehr erholt, wird er dann wahrscheinlich gefällt werden müssen. (Bernd Schlegel)

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