Mann schlich sich in Wohnheim

Unbekannter überrascht schlafende Studentinnen

Hier geht momentan die Angst um: In der Studentensiedlung am Rosenbachweg ist offenbar ein Spanner unterwegs.

Göttingen. Bei den Bewohnern der Studentensiedlung am Rosenbachweg in Göttingen geht die Angst um. Seit dem Jahreswechsel treibt dort ein Spanner sein Unwesen, der in die Zimmer der Bewohner eindringt, wenn diese nicht verschlossen sind.

Seit dem letzten Vorfall vor wenigen Tagen liegt endlich eine Beschreibung des Unbekannten vor. Er soll Mitte 30 sein, blonde Haare und eine blasse Haut haben, etwa 1,75 bis 1,80 Meter groß und mittelschlank bis kräftig sein. Er ist gut gekleidet.

Eine Bewohnerin hatte ihn in der vergangenen Woche gesehen, wie er bei ihr durchs Fenster schaute. Mysteriöser Fall In den mysteriösen Fall ist inzwischen auch die Polizei eingeschaltet. Sie fährt inzwischen öfter in der Studentensiedlung Streife.

Die jungen Leute sollen die Türen in ihrem Wohnheim verschlossen halten, um den Unbekannten keine Gelegenheiten zu geben. Den ersten Fall gab es zwischen den Jahren. Damals waren mehrere Türklinken heruntergedrückt worden. Am zweiten Dienstag im Januar wurde ein Zimmer geöffnet und Unbekannte schaute dort hinein. Einen Tag später wurde einer Studentin auf dem Parkplatz ins Gesicht geleuchtet.

Außerdem wurde sie ein Stück verfolgt. Die Frau flüchtete schließlich ins Wohnheim. In der gleichen Nacht war der Unbekannte in einem weiteren Zimmer unterwegs. Bei einem weiteren Vorfall war eine Studentin am Schreibtisch eingeschlafen und hatte die Tür offen gelassen. Als sie wieder aufwachte war das große Licht in ihrem Zimmer gelöscht und die Tür stand offen.

Die Geldbörse, die auf dem Tisch lag, wurde allerdings nicht entwendet. Bei den Opfern ist kein Schema zu erkennen. Offenbar betätigt der Unbekannte einfach die Türklinken und versucht so, in die Zimmer zu kommen. Außerdem erscheint der Unbekannte in der Regel am Wochenende oder am Wochenanfang. (bsc)

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