Fahrzeug stürzt 15 Meter in die Tiefe

Horror-Unfall am Waldabhang: Holztransporter wird zur tödlichen Falle

Absturz: Ein Holztransporter kam im Herzberger Grafenforst von einem Waldweg ab und stürzte etwa 15 Meter einen Abhang hinunter. Dabei erlitt der Fahrer tödliche Verletzungen.
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Absturz: Ein Holztransporter kam im Herzberger Grafenforst von einem Waldweg ab und stürzte etwa 15 Meter einen Abhang hinunter. Dabei erlitt der Fahrer tödliche Verletzungen.

Bei einem tragischen Unfall bei Herzberg kommt der Fahrer eines Holztransporters ums Leben. Der Mann war mit seinem Fahrzeug 15 Meter in die Tiefe gestürzt.

Herzberg – Für den Fahrer eines Holztransporters kam am Dienstagabend (05.10.2021) bei Herzberg jede Hilfe zu spät. Er war im gebirgigen Waldgebiet „Herzberger Grafenhorst“ verunglückt. Das Fahrzeug war von einem Forstweg abgekommen und etwa 15 Meter in die Tiefe gestürzt, teilt die Feuerwehr Herzberg mit. Dabei erlitt der eingeklemmte Fahrer tödliche Verletzungen.

Erste Ermittlungen deuten auf einen Krankheitsfall als Unfallursache hin. Der Leichnam des Getöteten sowie auch die Unfallstelle wurde beschlagnahmt. Die Ermittlungen dauern an, wie dei Polizei in Göttingen am Mittwoch mitteilte.

Nachdem von der Feuerwehr eine erste Öffnung durch die Windschutzscheibe in das Fahrerhaus geschaffen wurde, konnte durch den Notarzt leider nur noch der Tod des Fahrers festgestellt werden. Er musste von Einsatzkräften, nachdem die Unfallstelle ausgeleuchtet wurde, mit der hydraulischen Rettungsschere aus dem Fahrerhaus geborgen und mit einer Schleifkorbtrage den hinauf zur Forststraße transportiert werden.

Herzberg: Rettungskräfte treffen schnell nach Unfall ein

Die Rettungskräfte der Feuerwehr Herzberg trafen nach der Alarmierung um 19.40 Uhr schnell am Unglücksort ein. Die Aufgabe für sie war schwierig: Da ein Begegnungsverkehr auf dem engen Waldweg mit Einsatzfahrzeugen nicht möglich war, fuhren die ersten Kräfte die Einsatzstelle direkt an.

Nachrückende Fahrzeuge blieben vorerst im Bereich der Andreasberger Straße und wurden von dort einzeln, nach Bedarf zur Unfallstelle beordert. Die durch Forst- und Holzrückearbeiten sowie der Regenfälle stark in Mitleidenschaft gezogenen Forstwege stellte für die Fahrer der Fahrzeuge eine besondere Herausforderung dar, so die Feuerwehr.

Tragischer Unfall bei Herzberg: Über 30 Einsatzkräfte vor Ort

An der Unfallstelle musste zuerst am Hang mithilfe von Steckleiterteilen ein sicherer Weg zum Unfallfahrzeug geschaffen werden. Anschließend wurde der Lkw mit einem Seilzug gegen weiteres Abrutschen gesichert. Der zusätzlich aus Gieboldehausen angeforderte Rüstwagen, der mit seiner Seilwinde für die Sicherung des Lkw eingeplant war, musste die Einsatzstelle nicht mehr anfahren.

Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten waren auch Mitarbeiter der Landesforsten sowie der Herzberger Grafenforst vor Ort. Der Einsatz der Feuerwehr dauerte bis 2:15 Uhr. Der Holztransporter sollte am Mittwoch durch Mitarbeiter von Spezialfirmen geborgen werden. Im Einsatz waren: 25 Kräfte der Feuerwehr Herzberg, sechs aus Gieboldehausen, vier Helfer der Rettungsdienste und Notarzt sowie die Geländerettung von DRK und ASB mit zwölf Einsatzkräften. (Thomas Kopietz)

In Kassel verunglückte jüngst ein Kranführer bei einem tragischen Unfall.

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