Universität Göttingen vergibt mehr Deutschlandstipendien an Studenten

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Uni-Präsidentin: Prof. Dr. Ulrike Beisiegel

Göttingen. Die Universität Göttingen hat 2013 mehr Deutschlandstipendien als im Vorjahr vergeben: 116 Studierende erhalten von Oktober 2013 bis September 2014 eine Förderung. 2012 waren 101 Deutschlandstipendien zugeteilt worden.

Jeder Stipendiat ein Jahr lang 300 Euro monatlich- wie bereits in den Vorjahren verteilen sich die Stipendien an der Universität Göttingen auf alle 13 Fakultäten.

Die Universität hat in diesem Jahr damit Stipendien im Wert von 417.000 Euro an besonders talentierte und engagierte Studierende vergeben. Der Hochschule ist es gelungen, dafür Geld einzuwerben – von öffentlichen Einrichtungen, Unternehmen sowie auch von Privatleuten. Aufgestockt wird dieser Betrag mit Geld aus dem Fördertopf des Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Besonders stark ist wieder die Unterstützung durch große und mittelständische Unternehmen aus der Region. Größter Förderer ist in diesem Jahr die KWS Saat AG, die Geld für zehn Stipendien zur Verfügung stellte.

Darüber hinaus konnten zum ersten Mal auch kleinere Beträge in den Stipendienfonds der Universität eingezahlt werden, aus dem dann komplette Stipendien vergeben werden. Auch Einzelpersonen und Ehemalige der Hochschule haben als Teil einer Initiative des Vereins Alumni Göttingen erneut viele Stipendien finanziert.

Uni-Präsidentin Ulrike Beisiegel ist eine Befürworterin des Deutschlandstipendiums. Sie freut sich darüber, dass so viele Förderer mitmachen: „Wir bedanken uns herzlich bei allen Förderern für ihr Engagement. Für Ulrike Beisiegel ist das Deutschlandstipendium aufgrund der Fördersumme von 300 Euro im Monat nicht geeignet ein Studium zu finanzieren, aber es wird aber auch nicht auf das Bafög angerechnet. „Daher schafft es vor allem Freiräume, weil Studierende nicht mehr so sehr gezwungen sind, neben dem Studium zu arbeiten. Sie können sich voll auf ihr Studium konzentrieren oder mit dem Geld einen Auslandsaufenthalt finanzieren“, sagt die Präsidentin. Darüberhinaus sei das Stipendium auch eine Auszeichnung und biete im Zusammenspiel mit dem Spender und der Universität auch eine ideelle Förderung.

Gefördert wird so auch eine persönliche Verbindung zwischen Studierenden und den Förderern, oft auch Arbeitgebern in der Region. Das kann beim Finden von Praktika oder später sogar von Jobs helfen. (tko)

• Informationen zum Deutschlandstipendium an der Uni Göttingen sowie eine komplette Liste der Förderer gibt es unter www.uni-goettingen.de/deutschlandstipendium. Kontakt: Tel. 0551/39 13 277.

Von Thomas Kopietz

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