16 Unternehmen aus der Region Göttingen sind dabei: Energienetzwerk steht

Für drei Jahre gefördert: Doreen Fragel (links), Geschäftsführerin der Energieagentur Region Göttingen, Christel Wemheuer (dritte von links), Vorsitzende der Energieagentur, Niedersachsens Umweltminister Stefan Wenzel (fünfter von links) und Caroline Werner (siebte von links), Projektleiterin des Unternehmensnetzwerks Energieeffizienz, freuen sich mit Vertretern der 16 Unternehmen über die Gründung des Netzwerks. Foto: Dessauer

Göttingen. Das erste Energieeffizienznetzwerk Niedersachsens ist am Freitag im Deutschen Theater in Göttingen gegründet worden.

Es handelt sich dabei um einen Zusammenschluss von 16 kleinen und mittleren Unternehmen aus Stadt und Landkreis Göttingen, die in den kommenden drei Jahren gemeinsam Optionen zur Einsparung von Energie und zur Steigerung von Ressourceneffizienz entwickeln und in den eigenen Betrieben umsetzen wollen. Betreut wird das Netzwerk von der Energieagentur Region Göttingen.

200 000 Euro für drei Jahre

Zur Gründung des Netzwerks war der niedersächsische Umweltminister Stefan Wenzel nach Göttingen gekommen. Er überreichte einen Förderbescheid über 200 000 Euro das Netzwerk. 30 Prozent davon kommen aus Mitteln des Landes Niedersachsen, 30 aus EU-Mitteln.

Wenzel freute sich darüber, dass sich so unterschiedliche Unternehmen zu einem Netzwerk zusammengeschlossen hätten, da jeder eine andere Profession und damit einen anderen Blickwinkel auf die gemeinsame Thematik mitbringe.

„Das kann sehr fruchtbar sein“, sagte Wenzel. Weiterhin könnten sich durch die Arbeit im Netzwerk auch neue Geschäftsfelder, Produkte und Kundenkreise für die Unternehmen ergeben.

Diese setzen sich aus den verschiedensten Branchen zusammen. Vom Tischler, über den Fleischer, bis hin zum Hotelier ist alles dabei. Insgesamt sieben Betriebe aus Göttingen und zwei Unternehmen aus Hann. Münden – die Tischlerei Henning Koch und das Gasthaus Letzter Heller – sind an dem Netzwerk beteiligt.

Kooperieren werden die 16 Mitglieder des Netzwerkes unter anderem auch mit dem Fachgebiet Energietechnik der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) in Göttingen. Stefan Wenzel gab die Marschroute vor, als er sagte, dass bis 2050 die Hälfte allen Energieverbrauchs eingespart werden könne. Die Frage sei, welcher der ökonomisch sinnvollste Weg dorthin sei.

Bei allem was nun geplant würde, sagte Caroline Werner, Projektleiterin des Unternehmensnetzwerks Energieeffizienz, stehe eine wirtschaftlich realistische Umsetzung für die Unternehmen an erster Stelle. (mad)

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