Zirkus "Mother Africa" & Song Slam & Irische Tanzshow "Dúlamán"

Ausgehtipps für Südniedersachsen: Afrikanische Showacts und ein Song Slam

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Afrikanische Zirkusshow "Mother Africa": Das Gastspiel in Göttingen soll auch ein Stück afrikanisches Lebensgefühl wiedergeben. 

Artistische Höchstleistungen von afrikanischen Akrobaten; ein Jazzpianist, der Stummfilmen die Musik gibt; ein Song Slam sowie die Geschichte über einen arabischen Arzt, der Juden während der Nazizeit das Leben rettet: Unsere Ausgehtipps für die erste Wochenhälfte sind spannend. 

Das finden Sie hier: Der afrikanische Artisten-Zirkus "Mother Africa" zu Gast in Göttingen | Jazzpianist Björn Jentsch gibt Buster-Keaton-Stummfilmen den richtigen Ton | Erster Song Slam in Göttingen | Igal Avidan liest aus seinem Buch „Mod Helmy – Wie ein arabischer Arzt in Berlin Juden vor der Gestapo rettete" | Tanzshow "Dúlamán" gibt ein Gastspiel in Osterode | Pop-Konzert mit Lucas Newman

Diese Lesung birgt durchaus kabarettistisches Potenzial: Peter Littger bringt am heutigen Montag in Vellmar unsere Englischkenntnisse auf Vordermann mit seinen beiden Büchern "The devil lies in the detail", Band 1 und 2. Noch mehr Kulturtipps gibt's auf der Veranstaltungsseite für Nordhessen. 

Der afrikanische Zirkus der Sinne kommt

"Mother Africa", der afrikanische Zirkus der Sinne, kommt am Mittwoch nach Göttingen -  mit "New Stories from Khayelitsha". Mit neuen, spektakulären Showacts, leidenschaftlicher Musik, sowie Tänzen voller Lebensfreude führt die Handlung die Besucher erneut in das südafrikanische Township „Khayelitsha" - mit ausschließlich afrikanischen Künstlern. „Khayelitsha" ist der Name eines der größten Townships Südafrikas etwa 30 Kilometer vor Kapstadt mit geschätzt zwei Millionen Menschen verschiedener Herkunft und Religionen. Die Menschen leben auf engstem Raum und oft noch in selbst gebauten Hütten aus Blech, Holz oder Pappe zusammen. Mit dieser Kulisse arbeiten auch die "Mother-Africa"-Regisseure Winston Ruddle und Ulrich Thon. In der Show geht es um großartige  Unterhaltung und artistische Höchstleistungen, aber es soll auch ein Stück afrikanisches Lebensgefühl auf die Bühne kommen. Als einzige afrikanische Zirkusproduktion bietet "Mother Africa" Künstlern des schwarzen Kontinents die Möglichkeit, sich auf internationaler Ebene zu präsentieren. 

Mittwoch, 31. Januar, 20 Uhr, Stadthalle Göttingen, Albaniplatz 2.  Eintritt: 41 bis 61 Euro. Info und Tickets

Buster-Keaton-Filme mit Jazzpianist Björn Jentsch

Das Schönste am Stummfilm ist die fehlende Tonspur. Zumindest, wenn jemand am Klavier oder an anderen Instrumenten sitzt, der die Musik live dazuliefert: Björn Jentsch widmet sich dieser Kunstform seit vielen Jahren. Der Musiker aus Bremen hat sich damit in Göttingen einen Namen gemacht und tritt dort am Mittwoch wieder auf. Um einen Biologiestudenten auf elektrotechnischen Abwegen geht es im ersten der beiden Buster-Keaton-Kurzfilme, die  Jentsch vorstellt. Die 1922 gedrehte Gadget-Komödie "Das voll elektrische Haus" schildert, wie eine Millionärsvilla durch einen Amateur, den die Liebe zur Hausbesitzertochter zu fatalen Höchstleistungen anspornt, komplett elektrifiziert wird. Ergänzend hat der Musiker den Slapstick-Kurzfilm "Buster und die Polizei" ausgewählt. In dem ebenfalls 1922 entstandenen Streifen lässt sich der naivemjunge Held in turbulente Situationen erst mit Dieben und Trickbetrügern und schließlich mit der gesamten Mannschaft eines Polizeihauptquartiers ein.

Mittwoch, 31. Januar 19.30 Uhr, Apex in Göttingen, Burgstr. 46. Eintritt: 14/12 Euro, Kinder: 8 Euro, Kartentelefon 0551/ 46886. Info

Erster Song Slam in Göttingen

Der Song Slam Hessen macht ein Auswärtsspiel in Göttingen: GSDS, Göttingen sucht den Superstar, mit vielleicht etwas weniger Glamour, dafür mit umso mehr Charme, Poesie, Witz und garantiert ohne Playback und Dieter Bohlen - egal, ob Loopmashinebeatz, funkiger Studentenpop, Gitarrengeschrammel feat. Engelsgesänge, Beatboxgeballer oder Singer/Songwriter-Punk­. Nach dem Prinzip des Poetry Slams messen sich bei diesem Wettbewerb Liedermacher, Singer/Songwriter, Bühnenpunks, Gesangstalente und Musikcomedians. Sie singen, spielen und performen selbst verfasste Songs. Das Publikum entscheidet, wer die Bühne als Liederkönig verlässt. Der erste Song Slam Göttingen wird von Felix Römer moderiert, der vielfacher Poetry-Slam-Titelträger ist. Mit dabei sind Alter Kaffee (Göttingen), Jannes Schreiber (Göttingen), Jan Felix Bergmann (Hildesheim), Kai Olaf (Hannover) und andere. 

Moderiert den ersten Song Slam in Göttingen: Der Poetry Slammer Felix Römer. 

Mittwoch, 31. Januar, 19 Uhr, Junges Theater Göttingen, Hospitalstr. 6. Eintritt: 9,80 Euro. Tickets und Info

Lesung: Ein Araber rettet Juden

Der israelische Journalist und Autor Igal Avidan liest am heutigen Montag in Göttingen aus seinem Buch „Mod Helmy – Wie ein arabischer Arzt in Berlin Juden vor der Gestapo rettete". In seinem Werk beleuchtet der Autor und Nahost-Experte das Leben von Mohamed Helmy. Er war ein ägyptischer Arzt, der von den Nationalsozialisten als Nichtarier inhaftiert wurde. Trotzdem half er unter anderem einer jüdischen Familie, sich vor der Gestapo zu verstecken. Avidan fand im Rahmen seiner Recherche ehemalige Patienten des von Yad Vashem als Judenretter geehrten Arztes und besuchte seine Verstecke, um seine Geschichte nachzuerzählen.

Montag, 29. Januar, 18 Uhr, evangelisch-reformierte Gemeinde, Göttingen, Untere Karspüle 11. Eintritt: Info

Liest in Göttingen aus seinem Buch „Mod Helmy – Wie ein arabischer Arzt in Berlin Juden vor der Gestapo rettete": Der Schriftsteller Igal Avidan. 

Tanzshow zeigt ein faszinierendes Irland

Im Dezember hat die Tanzshow "Dúlamán" die Zuschauer der RTL-Sendung „Das Supertalent“ begeistert –  am Mittwoch können Fans der Grünen Insel die Reise durch das Land, die Kultur und die Geschichte Irlands in Osterode erleben. Bei der Mischung aus Gesang, Tanz, Musik und Theater stehen die vier Sänger Kevin Fagan, Aaron Doyle, Gavin Ryan und Tom Moran im Mittelpunkt. Inspiriert von Welterfolgen wie "Riverdance" und "Celtic Thunder" gelingt es dem irischen Produzententeam rund um Sean McCarthy, das Genre neu zu definieren. Eingebettet in beeindruckende Choreografien von Jacintha Sharpe, zeichnen die Protagonisten im Zusammenspiel mit dem Tanzensemble und den Musikern ein faszinierendes Bild von Irland und dem keltischen Volk. Die Musik stammt aus der Feder von Conal Early, der unter anderem durch seine Arbeit mit dem irischen Künstler Tommy Fleming bekannt ist.

Mittwoch, 31. Januar, 20 Uhr, Stadthalle in Osterode, Dörgestr. 28. Kartentelefon: 01806/ 700733.  Eintritt: Ab 39 Euro, Tickets und Info

Popkonzert mit Lucas Newman

Starke Statements treffen auf dicke R’n’B-Sounds: Die Rede ist von Lucas Newman, der am Donnerstag im Göttingen zu Gast ist. Newman definiert den Mainstream-Pop neu und verbindet in seinen selbst geschriebenen Songs den Ohrwurmfaktor mit tiefen Emotionen. Den Zuhörer erwarten kraftvolle Nummern à la Justin Timberlake mit rhythmischen Ed-Sheeran-Phrasen und melancholischen Adele-Balladen. Der Sänger wird dabei von einer Band unterstützt, die ein energetisches Konzert mit anspruchsvollen Arrangements verfolgt. Als Vorband tritt Ellie auf. Die Musiker aus Göttingen versprechen aufregende, ehrliche und mitreißende Songs.

Donnerstag, 1. Februar, 20 Uhr, Exil, Weender Landstr. 5. Vorverkauf: 10 Euro plus Gebühren. Tickets

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