Sitzblockaden, Steinewürfe und Pfiffe

400 verhindern Auftritt von Pro Deutschland

Göttingen. Gesperrte Straßen, mehrere Hundert Polizisten, ein Demonstrationszug mit mehr als 400 Teilnehmern, Festnahmen und Schlagstockeinsatz durch die Polizei – das ist die Kurzbeschreibung der Geschehnisse um einen Wahlkampfauftritt der rechtsextremistischen Partei „Pro Deutschland“ und einer Gegendemonstration am Samstag.

Bereits am Freitagabend und in der Nacht hatte die Polizei Präsenz in der Nord- und Innenstadt gezeigt, auch Wasserwerfer warteten auf den Einsatz. Zu einer befürchteten Schlacht zwischen gewaltbereiten Linken und Rechten am Samstagmorgen ab 8.30 Uhr aber kam es nicht.

Das lag zum einen an der Polizei, aber auch an der Menge: Ganze sieben Wahlkämpfer von Pro Deutschland wollten in der Nähe zweier Moscheen einen Stand aufbauen.

Aktualisiert: 25.August,
13.50 Uhr

Mit den betroffenen Islamischen Gemeinden hielten Gewerkschaften, Parteien, Linke und Antifa-Gruppen dagegen, blockierten Protestierende die Zufahrten zu den Aktionsorten in der Güterbahnhofstraße und Albrecht-Haller-Straße. Die sieben Pro-Deutschland-Wahlkämpfer konnten erst gegen 11.30 Uhr mit einem Kleinbus an die zugewiesene Stelle vorfahren. Mit mehr als einstündiger Verspätung zog man an den zweiten Ort des Wahlkampfes in die Arndtstraße in der Nähe der Al-Iman-Moschee weiter. Geplanter Kundgebungsort der Rechten war auch der Albaniplatz.

In der Güterbahnhofstraße flogen nach Auskunft der Polizei Obst und Eier gegen die Pro-Deutschland-Aktivisten. Am Rande dieser Szene leitete die Polizei ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung gegen den Pro-Deutschland-Versammlungsleiter ein.

Da die Polizei dazu verpflichtet war, die angemeldete und genehmigte Aktion von Pro Deutschland zu ermöglichen, wurde eine Blockade in der Güterbahnhofstraße aufgelöst: Dabei setzten die Polizisten auch Schlagstöcke ein und trugen etwa 20 Blockierer von der Straße. Es kam zu Rangeleien zwischen Demonstranten und Polizisten. Etwa 150 der Protestierer wurden dem linken Block zugerechnet. Begleitet wurde die Aktion durch laute Pfiffe.

Die Polizei ermittelt gegen Demonstranten wegen des Verdachts der Körperverletzung und gefährlicher Körperverletzung. Ein Demonstrant wurde durch den Biss eines Polizeihundes leicht verletzt.

Zwei Frauen, die sich am Albaniplatz mit einem Fahrradschloss am Hals aneinander gekettet hatten, mussten aus Sicherheitsgründen von ihrer „Kette“ befreit werden, wie die Polizei mitteilt.

Lautstarke Demonstration gegen rechte Kleinstpartei

400 Demonstranten auf der linken Seite, nur sieben Wahlkämpfer auf der rechten Seite. Das Göttinger "Bündnis gegen Rechts" hat am Samstag lautstark gegen eine Wahlkampfveranstaltung der rechten Kleinstpartei „pro Deutschland“ demonstriert. © Rampfel
400 Demonstranten auf der linken Seite, nur sieben Wahlkämpfer auf der rechten Seite. Das Göttinger "Bündnis gegen Rechts" hat am Samstag lautstark gegen eine Wahlkampfveranstaltung der rechten Kleinstpartei „pro Deutschland“ demonstriert. © Rampfel
400 Demonstranten auf der linken Seite, nur sieben Wahlkämpfer auf der rechten Seite. Das Göttinger "Bündnis gegen Rechts" hat am Samstag lautstark gegen eine Wahlkampfveranstaltung der rechten Kleinstpartei „pro Deutschland“ demonstriert. © Rampfel
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400 Demonstranten auf der linken Seite, nur sieben Wahlkämpfer auf der rechten Seite. Das Göttinger "Bündnis gegen Rechts" hat am Samstag lautstark gegen eine Wahlkampfveranstaltung der rechten Kleinstpartei „pro Deutschland“ demonstriert. © Rampfel
400 Demonstranten auf der linken Seite, nur sieben Wahlkämpfer auf der rechten Seite. Das Göttinger "Bündnis gegen Rechts" hat am Samstag lautstark gegen eine Wahlkampfveranstaltung der rechten Kleinstpartei „pro Deutschland“ demonstriert. © Rampfel
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Die Einsatzleitung der Polizei um Thomas Rath zeigte sich mit dem Einsatzverlauf zufrieden.

Göttingen war eine von mehr als 50 Stationen der Wahlkampftour der rechtsextremen Partei, die auf rassistische Propaganda gegen Menschen mit Migrationshintergrund und gegen den Islam setzt. (tko/ysr)

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