Verschwundenes Geld beim AStA: Finanzreferent tritt zurück

Göttingen. Der Konflikt um über 20 000 Euro, die bei Veranstaltungen des Allgemeinen Studentenausschusses (AStA) verschwunden sind, spitzt sich zu: Der Finanzreferent des AStA, Eric Möhle, ist zurückgetreten.

Er zieht damit als erstes AStA-Mitglied politische Konsequenzen.

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Aufgrund der mangelnden Kooperation der AStA-Vorsitzenden, Susanne Peter, sehe er nun keine Möglichkeit mehr, seinen Aufgaben als Finanzreferent im Sinne der Studierendenschaft nachzukommen, teilt sein Studierendenverbund RCDS mit.

Kritik an Vorsitzender

Auch die anderen AStA-Referenten attackieren ihre Vorsitzende. Peter hatte zuletzt die Vorgänge aus ihrer Sicht geschildert. Man sei enttäuscht über ihr eigenmächtiges Handeln, heißt es nun.

Dabei gestehen auch die Referenten „organisatorische Mängel im Zusammenhang mit dem WM-Projekt“ ein. So seien wichtige Referate im AStA nicht besetzt gewesen. Allerdings sei das Geld auch während der Fußball-Übertragung durchgehend bewacht und vor unberechtigtem Zugriff Dritter geschützt gewesen.

Keine Pflichtverletzung

Die organisatorischen Sicherheitsvorkehrungen hätten nicht ausgereicht, um das Geld vor „kriminell motiviertem Zugriff“ zu schützen.

Die AStA-Referenten Christoph Büttcher, Thomas Deppe, Michael Fraenkel, Eric Möhle, Kai Horge Oppermann und Joshua Wehrmaker weisen eine Sorgfaltspflichtverletzung im Rahmen der rechtlich relevanten universitären Richtlinien von sich. (gör)

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