Vier Unis leben Europa

Grenzenlose Zusammenarbeit: Von links Prof. Dr. Eva Akesson (Rektorin Universität Uppsala), Prof. Dr. Ulrike Beisiegel (Präsidentin Uni Göttingen), Prof. Dr. Anne De Paepe (Rektorin Uni Gent) und Prof. Dr. Sibrand Poppema (Präsident Uni Groningen) unterzeichneten in Göttingen das Ausbildungsabkommen des U-4-Netzwerkes. Foto: nh

Göttingen. Die Universitäten im U4-Netzwerk – Göttingen, Gent, Groningen und Uppsala – bilden ihre Promovierenden zukünftig gemeinsam aus.

Den Vertrag haben die Partnerhochschulen während des Rektorentreffens in Göttingen unterzeichnet.

Die Promovierenden sollen künftig von Professorinnen und Professoren von mindestens zwei der vier Unis zusammen betreut werden und dabei einen längeren Auslandsaufenthalt an einer der Partneruniversitäten absolvieren. Dort können sie wissenschaftliche Einrichtungen wie Datenbanken, Sammlungen und Labore nutzen.

Die Uni Göttingen gehört in Europa zu den Vorreitern der strategischen internationalen Netzwerkarbeit. „Eine internationale Vernetzung ist essentiell, um interdisziplinäre und innovative Forschung voranzutreiben und gleichzeitig, um unseren Studierenden Auslandserfahrungen zu ermöglichen“, sagt Prof. Dr. Hiltraud Casper-Hehne, Vizepräsidentin für Internationales der Georg-August-Universität.

Thema des Rektorentreffens in Göttingen war auch die Fortentwicklung der Zusammenarbeit mit Hinblick auf die Trends in der globalen Wissenschaftslandschaft.

Das U4-Netzwerk gibt es so seit 2008. Es ist wesentlicher Bestandteil der Internationalisierungsstrategie der Göttinger Uni. Die vier Hochschulen in Deutschland, Belgien, Holland und Finnland arbeiten auf den Ebenen Lehre, Forschung und Administration zusammen. Es gibt sechs gemeinsamen Studiengänge und einen aktiven Studierendenaustausch, dazu zahlreiche Forschungsprojekte.

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) fördert das Netzwerk bis 2016 mit knapp einer Million Euro.

Das ist für Uni-Präsidentin Prof. Dr. Ulrike Beisiegel ein Zeichen dafür, dass der U-4-Verbund „auf Bundesebene als ein vorbildliches Pilotnetzwerk zur wissenschaftlichen Zusammenarbeit in Europa angesehen wird“. (pug/tko)

• Weitere Informationen dazu gibt es im Internet unter: www.uni-goettingen.de/de/200350

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