Volkstrauertag: Gemeinsames Gedenken mit britischen Partnern

100 Jahre nach Beginn des Ersten Weltkriegs gedachte die Stadt Göttingen am Volkstrauertag gemeinsam mit Vertretern aus ihrer britischen Partnerstadt Cheltenham der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft.

In der Feierstunde im Alten Rathaus machte Cheltenhams Verwaltungsdirektor Andrew North (am Rednerpult) deutlich, dass der große Krieg, dem eine Million Briten und zwei Millionen Deutsche zum Opfer fielen, nicht nur sein Land, sondern ganz Europa verändert habe. Die vormalige Glorifizierung des Krieges sei einer realistischen Darstellung des Grauens gewichen. Fotos und Filme zeigten, wie der Grabenkrieg wirklich war: Eine von Menschen gemachte Hölle.

Göttingens neuer Oberbürgermeister Rolf Georg Köhler hob hervor, dass man den Volkstrauertag heute gemeinsam mit Freunden aus Cheltenham als mahnende Erinnerung begehe.

„Frieden ist viel mehr als die Abwesenheit des Krieges“, sagte der Göttinger Pastor Gerhard Schridde in der Halle des Alten Rathauses: „Frieden wächst durch die Versöhnung.“ (p) Foto: Papenheim

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