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Volksverhetzung: Ermittlungen gegen Duderstädterin wegen Äußerung bei Demo in Herzberg

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Von: Melanie Zimmermann

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Das Symbolbild zeigt ein Blaulicht der Polizei
Die Polizei ermittelt wegen Volksverhetzung gegen eine Frau aus Duderstadt. (Symbolbild) © Friso Gentsch/dpa

Die Polizei Göttingen hat gegen eine Frau aus Duderstadt (Landkreis Göttingen) ein Ermittlungsverfahren wegen Volksverhetzung eingeleitet.

Herzberg – Die Frau hatte als Rednerin einer Abschlusskundgebung einer Demo von Maßnahmen-Kritikern auf dem Marktplatz Herzberg am Mittwochabend (16.02.2022) in ihrer Rede die Corona-Impfung mit dem Holocaust verglichen.

An der angemeldeten Kundgebung nahmen laut Polizeibericht rund 75 Menschen teil. Den Abschluss bildete eine Kundgebung auf dem Herzberger Marktplatz.

Hier war die Duderstädterin unter den insgesamt fünf Rednern und machte in ihrem Redebeitrag die volksverhetzende Äußerung. Die Versammlungsleiterin distanzierte sich unmittelbar nach diesem Beitrag von den Äußerungen der Frau.

Das „Aktionsbündnis Südniedersachsen“ demonstrierte auf der Gegenseite „für Impfung und Rechtsstaat“ sowie „gegen Lügen und Volksverhetzung“ mit neun Personen, fünf großflächigen Transparenten und Sprechchören. Es kam zu keinen weiteren Störungen. (Melanie Zimmermann)

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