Rundgang für Besucher

Spielstart am Jungen Theater: Volles Haus hinter den Kulissen

In der Kulisse des Stücks „Im Westen nichts Neues“: Besucher auf der Bühne des Jungen Theaters mit Schauspielerin Agnes Giese (Dritte von links). Foto: Niesen

Göttingen. Volles Haus im begehbaren Haus: Sehr zufrieden war der Intendant des Jungen Theaters Göttingen, Nico Dietrich, dass so viele Fans und Interessierte zum Auftakt der neuen Spielzeit die Gelegenheit nutzten, einen Blick hinter die Kulissen des Theaters zu werfen.

Zum Auftakt gab es ein richtiges Spektakel. Der Kampfsportler Sebastian „Satu“ Kopke zertrümmerte auf dem Wochenmarktplatz mit seinem Kopf Gasbetonsteine. Anschließend konnten sich die Zuschauer ein Bild von der Spielstätte und ihren Räumlichkeiten machen.

Da führte beispielsweise die Schauspielerin Agnes Giese Gäste zu Requisiten und Kulissen der ersten Produktion der Spielzeit 2014/15 „Im Westen nichts Neues“, das nach der Premiere sieben Minuten lang Dauerapplaus erhielt. Ihr Kollege Jan Reinartz zeigte die beengten Räumlichkeiten im Souterrain, in denen sich die Schauspieler auf ihre Auftritte vorbereiten. Jedes Fleckchen wird genutzt, teils unter Bedingungen, die Göttingen nicht würdig sind, so sehr ist alles in die Jahre gekommen.

Das Haus nutzte die Gelegenheit, um Appetit auf die 13 Produktionen des neuen Spieljahres zu machen, das unter dem Motto „Aufbrüche, Umbrüche“ steht. Beispiele dafür sind „Im Westen nichts Neues“, in dem es um das Grauen des Ersten Weltkrieges geht, und das Stück „Helden wie wir“, das sich mit dem Fall der Mauer und den Folgen auseinandersetzt. Premiere ist am 3. Oktober. (zhp)

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