Geowissenschaftliches Museum: Geld und Stelle fehlt – Uni sucht Lösung

Vorerst keine Aktionssonntage

Gesteine und versteinerte Tiere: Auch Nachtführungen mit der Taschenlampe gehören zum Aktionsprogramm im Geowissenschftlichen Museum. Kinder wie Felix Wehr (Mutti) und Jannis Wenzel hören hier bei einer Nachführung 2011 gespannt den Erläuterungen einer Studentin zu. Foto: Kopietz

Göttingen. Einen beliebten Programmpunkt in Göttinger Museen wird es vorerst nicht mehr geben: Die Aktionssonntage im Geowissenschaflichen Museum fallen bis auf weiteres aus. Grund: Es fehlt Geld für eine Stelle.

Es waren keine Massen, die Sonntags und an weiteren Aktionstagen in das Geowissenschaftliche Zentrum im Uni-Nordbereich nah der B 27 pilgerten. Aber gut besucht waren die thematischen Führungen und Aktionen stets – auch von Gästen aus der Region. Damit ist es vorerst vorbei, denn die Aktionssonntage in der Geologie sind nach sechs Jahren eingestellt worden.

Grund dafür ist nach Aussage von Uni-Sprecher Romas Bielke das Geld. Seit 2009 wurden die Aktionen von einem wissenschaftlichen Volontär organisiert und betreut. Daniel Thomas war auch für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig und sorgte dafür, dass das Geologie-Museum mit seinen spannenden Exponaten in der Bevölkerung bekannter wurde.

Die Stelle lief im Frühjahr 2013 aus. Die Aktionssonntage konnten noch unter großem Engagement der Verantwortlichen bis Dezember 2013 weitergeführt werden. So lange, bis Besucher sonntags vor verschlossenen Türen standen und sich öffentlich und bei der Universität beschwerten.

Nun arbeiten Mitarbeiter des Museums, der Fakultät und sogar die Universitätsleitung an „Finanzierungsvarienten“, um die attraktive Reihe zu erhalten oder wieder aufleben zu lassen, wie Bielke sagt. Sobald überzeugende Lösungen gefunden werden, die ein Fortführen der Aktionstage im Geowissenschaftlichen Museum ermöglichen, will die Universität das sofort bekanntgeben. (tko)

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