Wachsende Ausstellung von Klima-Bildern startet Samstag am Alten Rathaus

Aktion: „Klima-Jugend-Zukunft“, die wachsende Ausstellung. Gemalt werden kann am Samstag am Alten Rathaus. Foto: nh.

Göttingen. Während der Göttinger Klimaschutztage startet ein originelles Projekt: „Mal dein Klima!“ heißt es und bindet viele Schüler ein.

Der gemeinnützige Verein Klimaschutz Göttingen hat eine „wachsende Ausstellung“ zum Thema „Klima, Jugend , Zukunft“ vorbereitet, die am Samstag, 16. April, um 11 Uhr im Rahmen des Klimaschutzmarktes aus der Taufe gehoben wird.

Alle Kinder und Jugendlichen sind eingeladen, ihre Fantasien zu Papier zu bringen. Das kann mit Buntstiften, Wachsmalern und Fingerfarben geschehen. Wer sich nicht so recht traut, kann von den anwesenden Profi-Frauen Lea Dix und Imiela Iduna Hilfe bekommen.

Prof. Hoffmann vom Vorstand des Vereins erläutert die Grundidee: „Zur Zukunft unseres Klimas hat jeder Mensch Ãngste und Hoffnungen, Idealvorstellungen und Schreckensvisionen. Wir ermutigen die heranwachsende Generation, ihre Ideenwelt für die Entscheider sichtbar zu machen.“ Die Kinder und Jugendlichen von heute seien ja noch mehr vom Klimawandel betroffen als die jetzt Erwachsenen.“

Im Vorfeld sind bereits gut 70 Schulen in der Stadt und den Landkreisen Göttingen/Osterode informiert und zur Beteiligung eingeladen worden.

Laut Tizian Lang wächst die Ausstellung wie folgt: „Wir beginnen mit vier Arbeiten von Schülern aus Göttingen, die 2015 entstanden und vom Fotostudio Koch zum Plakat entwickelt worden sind.“ Beim Klimaschutzmarkt kommen dann ein, zwei, drei Motive hinzu, die ebenfalls zum großformatigen Poster werden. Diese erweiterte Ausstellung geht dann an die Schulen, von denen jede mindestens ein weiteres Bild hinzufügt. Und immer so weiter. „Am Schluss wird eine Ausstellung mit mehreren Dutzend Motiven herauskommen“, sagt Tizian Lang.

Eine Jury wird daraus Werke auswählen, die schließlich in in Rathäusern, Kliniken, und Firmen gezeigt werden. „Und natürlich werden wir das Internet und speziell die sozialen Medien nutzen“, ergänzt Hoffmann, „denn die Klimaprobleme sind ja auch global.“ (tko)

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