"Jubiläumsstück" zum Auftakt

Waldbühne Bremke startet mit Humor und viel Musik in die neue Spielzeit

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Die Waldbühne Bremke zeigte zum Auftakt der neuen Spielzeit die Musikrevue "Jubiläumsstück".

Mit der Musikrevue „Jubiläumsstück“ ist die Waldbühne Bremke am Samstagnachmittag in ihre durch Corona deutlich verkürzte Spielzeit gestartet.

Bremke – Das vielköpfige Laienspielensemble nahm die mehr als 100 begeisterten Zuschauer mit auf eine turbulente Reise durch die 70-jährige Geschichte der Waldbühne. Mit Humor und vielen musikalischen Einlagen hatte Rosanne Gianna Stiller, die als Moderatorin, Sängerin und Schauspielerin auch selbst durchs Programm führte, das Stück inszeniert. 

In kurzen Inszenierungen geschichtlicher Ereignisse sowie Ausschnitten von Stücken, mit denen die Waldbühne im Laufe der Jahre ihr Publikum begeisterte, reichten die Einlagen von den bescheidenen Anfängen der Freilichtbühne über Jahrzehnte voller Veränderungen sowohl auf der Bühne als auch in Deutschland bis zum heutigen Tag und der aktuellen Corona-Krise. Dabei wurde vor allem eines deutlich: Die Waldbühne in Bremke stützte sich schon immer auf die drei Grundpfeiler Spaß, Magie und Zusammenhalt.

Das spiegelte sich auch in den Reden wider, durch die das „Jubiläumsstück“ immer wieder für kurze Zeit unterbrochen wurde. „Die Waldbühne war und ist Treffpunkt von jung und älter, von Stadt und Land“, sagte Tom Stiller, Vorstand des Vereins Waldbühne Bremke. „Wir stehen heute hier, obwohl in diesem Jahr schon niemand mehr daran geglaubt hatte“, sagte er und dankte den vielen engagierten Menschen, „ohne die das gar nicht möglich gewesen wäre“. 

Die Waldbühne Bremke zeigte zum Auftakt der neuen Spielzeit die Musikrevue "Jubiläumsstück".

Erste Kreisrätin Christel Wemheuer lobte die Bremker. „Was hier über eine so lange Zeit geschaffen wurde, ist nicht nur mutig, sondern auch ein Aushängeschild für den gesamten Landkreis.“ Sie hoffe, dass die Waldbühne Corona überstehe, ohne größeren Schaden zu nehmen, und versprach, den Verein auch in Zukunft nach Kräften zu unterstützen. Sofortige Unterstützung kam vom Lions-Club Göttinger 7, der seit Jahren Spenden für den Verein sammelt und der dessen Vorsitzendem Tom Stiller unter dem stürmischen Applaus der Zuschauer einen Scheck über 5000 Euro überreichte.

Am Samstagabend feierte das Stück „Muttersprache Mameloschn“ Premiere auf der Waldbühne Bremke. Es erzählt von drei Frauen, einer Familie und den Generationen deutsch-jüdischer Geschichte, die sie geprägt haben. Es ist die erste Kooperation des freien Theaterensembles „Die Kunstbanausen“ mit der Waldbühne. 

Weitere Infos und das komplette Waldbühnen-Programm: waldbuehne-bremke.de

Von Per Schröter

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