Duderstadt

Weiterhin Service und Werkstatt: Ottobock bleibt Paralympics-Partner bis 2032

Ottobock-CEO Philipp Schulte-Noelle (links) und Hans Georg Näder zeigen die Verträge.
+
Unterschrieben: Ottobock-CEO Philipp Schulte-Noelle (links) und Hans Georg Näder zeigen die Verträge mit dem Internationalen Paralympischen Komitee (IPC).

Es geht weiter: Ottobock wird von Peking 2022 bis Brisbane 2032 den technischen Reparatur- und Wartungsservice bei Paralympischen Spielen übernehmen.

Duderstadt/Tokio – Mit einer eindrucksvollen Abschlussfeier sind die Paralympischen Spiele in Tokio am Sonntag zu Ende gegangen. Weiter geht es hingegen mit der intensiven Zusammenarbeit des Duderstädter Medizintechnikkonzerns Ottobock und dem Internationalen Paralympischen Komitee (IPC). Der Vertrag wurde jetzt unterzeichnet.

IPC-Präsident Andrew Parsons freute sich außerordentlich darüber. „Die Ottobock Werkstatt ist eine zentrale Anlaufstelle im Paralympischen Dorf. Sie sorgt buchstäblich dafür, dass die Athletinnen und Athleten in Bewegung bleiben.“ Das Engagement und die Fachkenntnis des Werkstatt-Teams würden den Paralympioniken Sicherheit geben. „Sie können sich darauf verlassen, dass ihre technischen Probleme gelöst werden.“

Service: Ottobock-Techniker arbeiten an der Prothese eines Paralympics-Athleten in Tokio.

Ottobock engagiert sich seit 1988, den Paralympischen Spielen in Seoul, für den internationalen Behindertensport. Damals unterstützten vier Orthopädietechniker die Athleten und reparierten ihre Ausrüstungen für die Wettkämpfe in einem Zelt. In der Ottobock Werkstatt in Tokio waren während der vergangenen drei Wochen mehr als 100 ExpertInnen im Einsatz. Sie leisteten über 2.000 Mal kostenfreie technische Hilfe, so an Prothesen, Orthesen und Rollstühlen.

„Aus der ersten Begeisterung ist Passion geworden. Seit mehr als 30 Jahren stehen wir an der Seite der Paralympioniken, mit unserem einzigartigen technischen Service“, sagt Prof. Hans Georg Näder, Eigentümer und Verwaltungsratsvorsitzender der Ottobock SE & Co. KGaA. Das Engagement für den paralympischen Sport ist nach seiner Aussage „längst ein Teil der Ottobock-DNA“ geworden.

Folglich freut sich der Ottobock-Chef sehr, dass die Zusammenarbeit um weitere elf Jahre verlängert wurde. Damit würde auch die paralympische Bewegung gestärkt. Die Popularität der Paralympischen Spiele und die Anerkennung der Leistungen der Sportler habe enorm zugenommen.

Philipp Schulte-Noelle, CEO von Ottobock, betont, dass die Paralympics der Gesellschaft die Kraft des Sports verdeutlichten. „Sie zeigen auch, was alles möglich ist, wenn man an sich selbst glaubt und fokussiert auf ein Ziel trainiert“. Schulte-Noelle sagt auch: „Die Paralympics bauen Barrieren ab, stehen für Mut, Vielfalt und Offenheit.“ (Thomas Kopietz)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.