Wenig Frauen in Führungsposition - Broschüre soll helfen

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Göttingen. Mehr Frauen in Führungspositionen innerhalb der Stadtverwaltung - Ziel eines Projektes, das das Frauenbüro der Stadt Göttingen jetzt in einer neuen Broschüre dokumentiert.

Und das im kommenden Jahr zu einer Erweiterung des Personalauswahlverfahrens führt. Die Zahlen weisen schon lange auf das Missverhältnis hin: Mehr als die Hälfte der Beschäftigten der Stadt Göttingen sind weiblich - doch noch nicht einmal ein Drittel der Führungskräfte.

Der aktuell gültige Gleichstellungsplan zeigt, dass ein Anstieg auf der Ebene der Fachdienstleitungen festzustellen ist, dass der Frauenanteil allerdings bei der nächsten Hierarchiestufe, den Fachbereichsleitungen, sogar zurück gegangen ist.

Im neuen Jahr wird deshalb das Personalauswahlverfahren um eine sogenannte Infostunde ergänzt, die über die jeweilige Führungsposition informiert. „Wir hoffen, damit das Potenzial möglicher Bewerbungen zu erhöhen und auch die Organisationseinheiten für Veränderungen zu motivieren“, erklärt die Projektgruppe.

Die Broschüre gibt es im Frauenbüro im Neuen Rathaus oder unter www.frauenbuero.goettingen.de (mel)

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