Chancen in den Pflege- und Gesundheitsberufen

Werben um Nachwuchskräfte

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Der Besuch der Pflegebörse ist kostenlos: Am 1. Juli informieren 28 Aussteller von 9 bis 14 Uhr über Ausbildung und Karrierechancen in den Pflege- und Gesundheitsberufen.

Wenn es um den Fachkräftemangel geht, kommt die Rede schnell auf die Pflege- und Gesundheitsberufe. Schließlich übersteigt hier die Nachfrage längst das Angebot an Fachkräften.

PDF der Sonderseite Göttinger Pflegebörse

Daher haben sich die Agentur für Arbeit Göttingen und ihr Kooperationspartner, die Gesundheitsregion Göttingen e.V., bereits vor einigen Jahren entschlossen, mit der Pflegebörse für das Berufsfeld der Pflege- und Gesundheitsberufe zu werben.

Diese bewährte Zusammenarbeit geht jetzt in die nächste Runde: Am Mittwoch, 1. Juli, findet von 9 bis 14 Uhr die vierte Göttinger Pflegebörse statt. Veranstaltungsort ist das Berufsinformationszentrum der Göttinger Arbeitsagentur, Bahnhofsallee 5. Mit von der Partie sind Pflegeeinrichtungen, Kliniken, Schulen und Bildungsträger aus Südniedersachsen. An ihren Ständen können Interessierte aus erster Hand alles Wichtige über Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten in den verschiedenen Pflege- und Gesundheitsberufen erfahren. Agentur für Arbeit und Jobcenter informieren über Fördermöglichkeiten der Aus- und Weiterbildung und über berufliche Perspektiven.

Klaus-Dieter Gläser, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Göttingen, betonte, wie wichtig es sei, bei der Suche nach künftigen Fachkräften alle Potenziale auszuschöpfen: „Wir möchten mit dieser Veranstaltung nicht nur junge Menschen ansprechen, die an der Schwelle zur Ausbildung stehen. Vielmehr richten wir uns gerade auch an diejenigen, die im Erwachsenenalter über eine berufliche Neuorientierung nachdenken. Das können einerseits Menschen sein, die aktuell arbeitslos sind. Großes Potenzial sehen wir aber auch im Bereich der Berufsrückkehrer. Diese haben durch Pflege- und Erziehungszeiten umfangreiche Kompetenzen erworben, die besonders im Umgang mit hilfebedürftigen Menschen zählen. Und perspektivisch müssen wir auch versuchen, Menschen, die aus den Krisengebieten der Welt zu uns geflüchtet sind, für dieses Berufsfeld zu gewinnen.“

Susann Lambrecht, Vorstandsmitglied der Gesundheitsregion, unterstrich, dass das Werben um den fachlichen Nachwuchs in den Pflege- und Gesundheitsberufen ei-ne Kernaufgabe der Gesundheitsregion Göttingen e.V. sei: „Unser Leitbild verpflich-tet uns der Förderung der Gesundheit der Menschen in unserer Region. Doch gerade wenn es um Kranke oder Pflegebedürftige geht, ist neben technischen Hilfsmitteln, neuesten Forschungsergebnissen ein Faktor unerlässlich: Der pflegende, behandelnde oder heilende Mensch. Gerade mit Blick auf die steigende Lebenserwartung in unserem Land brauchen wir mehr Männer und Frauen, die sich für die auf der Pflegebörse präsentierten Berufsfelder interessieren.“ Die Beschäftigungs-chancen für qualifizierte Bewerberinnen und Bewerber, da waren sich Lambrecht und Gläser einig, seien hervorragend. (nh)

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