Land und Bund fördern Laborinstrumentenfertigung

Werksneubau: Sartorius investiert 42 Millionen

Investition von 42 Millionen Euro: So sieht das neue Werk für die Laborinstrumentenfertigung von Sartorius in der Architektenskizze aus. Foto: Sartorius/nh
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Investition von 42 Millionen Euro: So sieht das neue Werk für die Laborinstrumentenfertigung von Sartorius in der Architektenskizze aus.

Göttingen. Der international führende Göttinger Pharma- und Laborzulieferer Sartorius erhält für den Neubau seines Werks für Laborinstrumente vom Land Niedersachsen und dem Bund eine Förderung von zehn Prozent der Investitionssumme von 42 Millionen Euro.

Am Samstag überreichte der Niedersächsische Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Olaf Lies, dem Vorstandsvorsitzenden Joachim Kreuzburg den Zuwendungsbescheid, teilte das Unternehmen mit.

25.000 Quadratmeter

In dem 25.000 Quadratmeter großen Neubau auf dem Sartorius-Gelände in Grone werden zwei Fabriken, die bisher an unterschiedlichen Standorten in Göttingen waren, zusammengeführt. Das Gebäude bietet zudem Platz für ein Kalibrierungszentrum, den Prototypenbau, Administration und eine Ausbildungswerkstatt.

Die Anforderungen an den Neubau sind hoch. So müssen sehr niedrige Grenzwerte in Bezug auf Schwingungen sowie Temperaturschwankungen eingehalten werden. Die Inbetriebnahme ist für 2016 geplant.

Sartorius baut nach eigenen Angaben seine Zentrale in Göttingen deutlich aus. So werden die beiden Hauptwerke zusammengeführt, modernisiert und erweitert. Etwa eine halbe Milliarde Euro wird Sartorius im Zeitraum von 2012 bis 2020 am Standort Göttingen investiert haben. Im Herbst 2014 soll eine neue Membranproduktion in Betrieb genommen werden. Das neue Parkhaus, das Platz für 1300 Autos und 200 Fahrräder bietet, wird zum Jahresende eröffnet und Mitte 2015 folgt die Fertigstellung eines viergeschossigen Anbaus für die Produktionslogistik. (p)

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