Göttinger Behinderteneinrichtung feiert mit Festakt ihr 40-jähriges Bestehen

Werkstätten sind Institution

Einlage beim Festakt: Für die Auftritte der Gruppen der Göttinger Werkstätten gab es viel Applaus. Foto: Schröter

Göttingen. Wenn ein wichtiges Mitglied der Gesellschaft einen runden Geburtstag feiert, kommen die Gäste in Scharen von nah und fern angereist. So auch am Samstag, als die Göttinger Werkstätten zum Festakt anlässlich ihres 40-jährigen Bestehens eingeladen hatten und rund 200 Vertreter von Politik, Wirtschaft, Verbänden, Vereinen und Institutionen dieser Einladung gefolgt waren.

„Nach 40 Jahren Arbeit mit Menschen mit Behinderungen ist für uns vieles normal und selbstverständlich geworden, aber wir dürfen und mit dem Erreichten nicht zufrieden geben“, betonte Werkstätten-Geschäftsführer Holger Gerken. In seiner Ansprache war er zuvor eingegangen auf die Entwicklung von einer kleinen Werkstatt für sechs Langzeitpatienten aus Psychiatrien zu einer Institution, in der heute rund 1000 Menschen mit und ohne Behinderung arbeiten und von denen etwa 400 das Wohnangebot in Anspruch nehmen. Gerkens Dank richtete sich an alle aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter und ehrenamtlich Tätigen. „Mein besonderer Dank geht an den Förderverein in Gimte, ohne dessen Hilfe viele Freizeitangebote gar nicht mehr möglich wären“, sagte er.

Sonnenschein ins Leben

„Angebot und Arbeit der Göttinger Werkstätten seit 1973 bringen viel mehr Sonnenschein in das Leben von Menschen mit Behinderung“, meinte Oberbürgermeister Wolfgang Meyer. Damit nahm er Bezug auf den Stevie Wonder-Hit „You are the sunshine of my life“, der ebenfalls 1973 veröffentlicht wurde. „Hier wird die Freude am Leben und in der Gemeinschaft gefördert“, so Meyer weiter. Gleichzeitig seien die Werkstätten mit ihren fünf Produktionsstandorten auch „ein echter Faktor für das Wirtschaftsleben unserer Stadt“.

Behinderteneinrichtung feiert ihr 40-jähriges Bestehen

Behinderteneinrichtung feiert ihr 40-jähriges Bestehen
Behinderteneinrichtung feiert ihr 40-jähriges Bestehen © Schröter
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Behinderteneinrichtung feiert ihr 40-jähriges Bestehen © Schröter
Behinderteneinrichtung feiert ihr 40-jähriges Bestehen
Behinderteneinrichtung feiert ihr 40-jähriges Bestehen © Schröter
Behinderteneinrichtung feiert ihr 40-jähriges Bestehen
Behinderteneinrichtung feiert ihr 40-jähriges Bestehen © Schröter
Behinderteneinrichtung feiert ihr 40-jähriges Bestehen
Behinderteneinrichtung feiert ihr 40-jähriges Bestehen © Schröter
Behinderteneinrichtung feiert ihr 40-jähriges Bestehen
Behinderteneinrichtung feiert ihr 40-jähriges Bestehen © Schröter
Behinderteneinrichtung feiert ihr 40-jähriges Bestehen
Behinderteneinrichtung feiert ihr 40-jähriges Bestehen © Schröter
Behinderteneinrichtung feiert ihr 40-jähriges Bestehen
Behinderteneinrichtung feiert ihr 40-jähriges Bestehen © Schröter
Behinderteneinrichtung feiert ihr 40-jähriges Bestehen
Behinderteneinrichtung feiert ihr 40-jähriges Bestehen © Schröter
Behinderteneinrichtung feiert ihr 40-jähriges Bestehen
Behinderteneinrichtung feiert ihr 40-jähriges Bestehen © Schröter
Behinderteneinrichtung feiert ihr 40-jähriges Bestehen
Behinderteneinrichtung feiert ihr 40-jähriges Bestehen © Schröter

Landrat Bernhard Reuter hob hervor, wie viel die Werkstätten für die Autonomie und die seelische Entwicklung für Menschen mit Behinderung tun und gratulierte „zu 40 Jahren erfolgreicher Arbeit“. Sowohl der Oberbürgermeister als auch der Landrat waren sich einig: „Die Stadt und die Region brauchten und brauchen die Göttinger Werkstätten“, meinten sie unisono.

Um die zahlreichen Gruß- und Festreden aufzulockern, hatten die Organisatoren mehrere Musik- und Theaterdarbietungen eingebaut. Sowohl die drei Musikerinnen des Theodor-Heuss-Gymnasiums als auch die Theater-, Tanz- und Musikgruppen der Göttinger Werkstätten ernteten dabei lang anhaltenden Applaus. (per)

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