"Whitecollar Upgrade": Klappe für neuen Kurzfilm in Göttingen

Dreharbeiten im Alten Rathaus für „Whitcollar Upgrade“: Hier feilen Hauptdarsteller Wolfgang Zarnack (links), Kameramann Olaf Markmann und weitere Mitglieder der Filmcrew an der nächste Szene. Foto: Schlegel

Göttingen. Ein Science-Fiction-Kurzfilm entstand in dieser Woche in Göttingen. Die Macher des Studios Harder-Film drehten für den Streifen „Whitecollar Upgrade".

Die Story spielt im Jahr 2025 in Göttingen. Es geht um ein Implantat für das Gehirn. Das will Protagonist Jacob Carus, gespielt vom Göttinger Wolfgang Zarnack, zum Wohle der Menschen einsetzen. Aber es gibt die mächtige Gegenspielerin „Dornhagen“, dargestellt von DT-Schauspielerin Angelika Fornell. Sie will dafür sorgen, dass mit dem Implantat Geld verdient wird.

Gedreht wird unter anderem im Alten Rathaus, im Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung, in einer Göttinger Wohnung und in der Pathologie der Uni-Medizin.

Für den Film zeichnen die Produzenten von Harder-Film verantwortlich. Sie drehten vor einiger Zeit in Göttingen bereits den abendfüllenden Kino-Krimi „Harder und die Göre“, der auch in den Kinos der Uni-Stadt lief. Mit Oliver Clark ist erneut der gleiche Regisseur am Start. Das Drehbuch schrieb Rashid Ben Dhiab während einer Werkstatt an der Universität. Der neue Streifen wird mit zwölf Minuten deutlich kürzer als der Krimi ausfallen, aber trotzdem richtig spannend sein. Bevor das neue Werk vermutlich beim Kurzfilmfestival an den Start geht, steht in Kürze noch die Endproduktion an.

Als gar nicht so einfach entpuppten sich die Dreharbeiten im Alten Rathaus. Immer wieder störten Glockenläuten, fahrende Busse oder Mütter mit schreienden Kindern die Aufnahmen. Trotzdem wurden die Szenen routiniert abgedreht.

Hauptdarsteller Wolfgang Zarnack spielte vor seinem Film-Engagement im Hamburger Musical „Wunder von Bern“ mit. Jetzt freut er sich, dass er einmal ein Engagement in Göttingen hat. Über das Göttinger Filmnetzwerk war er mit Regisseur Clark in Kontakt gekommen. Schauspielerin Angelika Fornell spielte schon in „Harder und die Göre“ mit und kennt das Produktionsteam. „Ich freue mich über die familiäre Atmosphäre“, sagt die Göttingerin. Weitere Informationen zu dem Filmprojekt gibt es im Internet. (bsc) www.whitecollar-upgrade.de

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