Jung-Medizin-Preis

Wieder hoch dotierte Auszeichnung für Göttinger Hörforscher Tobias Moser

Hörforscher Prof. Tobias Moser der Universitätsmedizin Göttingen erhält Ernst Jung-Preis für Medizin 2017. Foto: Carolin Thiersch/nh

Göttingen. Die Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung hat den Göttinger Hörforscher Prof. Tobias Moser mit dem Ernst-Jung-Preis für Medizin ausgezeichnet.

Verdient hat der Forscher die Auszeichnung für seine „bahnbrechenden Arbeiten zur Signalübertragung im Innenohr sowie für seine innovativen Therapie-Konzepte zur Behandlung von Schwerhörigkeit“.

Durch seine Arbeit am sogenannten Cochlea-Implantat gebe er Hoffnung bei Schwerhörigkeit, so begründete die Stiftung den Preis.

Er leiste Pionierarbeit im Verständlichmachen des menschlichen Gehörs. Moser ist führend in der Erforschung der Synapsen im Innenohr und der Physiologie und Pathophysiologie des Innenohrs. Mit seiner Arbeitsgruppe arbeitet er an einem Innenohr-Implantat, in dem die Fasern des Hörnervs mit Licht gereizt werden.

Der Preis ist mit 300 000 Euro dotiert und gehört europaweit zu den höchst dotierten in seiner Kategorie, heißt es in der Pressemitteilung der Universitätsmedizin Göttingen.

Moser teilt sich die Auszeichnung und das Preisgeld mit einem zweiten Preisträger, dem Strukturbiologen Prof. Nenad Ban vom Institut für Molekularbiologie und Biophysik in Zürich. (vsa)

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