Wildecker Herzbube war Patient im Weender Krankenhaus

Bei seinem Besuch in Weende kurz vor Weihnachten: Herzbube Wolfgang Schwalm hatte ein Geschenk für die Urologen dabei: Ein Kochbuch der Wildecker Herzbuben mit CD. Foto: privat/nh

Göttingen. Prominenten Besuch hatte die Abteilung Urologie des Evangelischen Krankenhauses Göttingen-Weende Ende vergangenen Jahres.

Wolfgang Schwalm, einer der beiden Wilddecker Herzbuben, wurde dort an der Niere operiert.

„Die Wege nach Weende waren lang“, sagt Schwalm. „Doch der liebe Gott hat geholfen, mich in das Evangelische Krankenhaus zu führen.“ Nachdem gleich mehrere Krankenhäuser in der Region den 62-jährigen Sänger aus unterschiedlichen Gründen nicht operieren konnten, fand Schwalm mit dem Weender Krankenhaus die richtige Klinik.

Mitte Oktober fand die Operation unter der Leitung vom urologischen Oberarzt Dr. Steffen Hollmer statt. Eine Niere war voller Steine, die mit einem Laser zertrümmert werden mussten. Nach der mehrstündigen Operation und einem kurzen Aufenthalt auf der Intensivstation konnte Schwalm noch am selben Abend auf sein Zimmer verlegt werden.

Es war auch keine „Not-OP“, wie eine Illustrierte schrieb, sondern ein geplanter Eingriff. „Und um das Leben des Wildecker Herzbuben mussten unsere Ärzte auch nicht kämpfen“, sagt Prof. Dr. Hans-Werner Gottfried, Chefarzt der Abteilung Urologie im Evangelischen Krankenhaus Göttingen-Weende.

„Der Aufenthalt war hervorragend, das Personal zuvorkommend und freundlich. Ich wurde hier als Patient behandelt, nicht als Nummer. Alles hat bestens funktioniert“, schwärmt der Entertainer. Die Nierensteine hat Wolfgang Schwalm übrigens mit nach Hause genommen. (mel)

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