Warme Temperaturen zwingen auch die Schneekanonen zur Pause

Wintersport: Nichts geht im Harz

Schlittenhunde
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Schlittenhunde ziehen Wagen: Lukas Wittwer aus Sachsen-Anhalt startete am Samstag mit seinen drei Hunden zum ersten Schlittenhunderennen des Jahres in Hasselfelde im Ostharz. Wegen Schneemangels wurden Rollwagen und keine Schlitten eingesetzt.

Göttingen/Braunlage. Viel zu milde Temperaturen: An Wintersport im Harz ist momentan nicht zu denken. Alle Ski-Abfahrten sind geschlossen, die Lifte im Harz außer Betrieb, teilte der Harzer Tourismusverband am Sonntag mit. Das trifft die Region, die stark vom Wintertourismus lebt, hart.

Zuletzt waren am mit 971 Meter höchsten Berg Niedersachsens, dem Braunlager Wurmberg, zwölf Millionen Euro auch in Schneekanonen und neue Pisten investiert worden. Eingeweiht wurden sie noch nicht, denn auch für die Erzeugung von Kunstschnee aus Wasser war und ist es zu warm.

Kein Rodeln und Langlauf

Auch Langlauf und Rodeln sind nach Auskunft des Verbandes nicht möglich. „Wir warten auf den nächsten Schnee, den Vorhersagen nach bleibt es jedoch mild und wechselhaft, ein Wintereinbruch ist – leider – noch nicht in Sicht“, heißt es etwa auf der Online-Seite der Torfhaus-Lifte. Ein Schlittenhunderennen im Ostharz in Hasselfelde (Sachsen-Anhalt) musste am Samstag gar ohne Schlitten und stattdessen mit Rollwagen gefahren werden.

Auch für die nächsten Tage rechnen die Experten des Deutschen Wetterdienstes deutschlandweit nicht mit Schnee, sondern sogar mit zweistelligen Temperaturen. Ein richtiger Kälteeinbruch sei nicht in Sicht. (lni/tko)

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