Vize-Präsident der Universität Göttingen wechselt nach Osnabrück

Wolfgang Lücke wird Präsident der Universität Osnabrück

Prof. Dr. Wolfgang Lücke
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Prof. Dr. Wolfgang Lücke

Göttingen/Osnabrück. Professor Dr. Wolfgang Lücke, bislang Vize-Präsident der Universität Göttingen, soll neuer Präsident der Universität Osnabrück werden. Dafür hat sich der Senat der Universität der Friedensstadt am Mittwoch ausgesprochen.

18 der insgesamt 19 Senatsmitglieder stimmten für den 57-jährigen Wissenschaftler. Der Hochschulrat muss zu der Wahl noch Stellung nehmen. Als Universitätspräsident soll Lücke zum 1. Oktober die Nachfolge von Prof. Dr.-Ing. Claus Rollinger antreten. Die Ernennung erfolgt durch das Niedersächsische Wissenschaftsministerium.

„Ich danke der Universität sehr für das in mich gesetzte Vertrauen und freue mich darauf, den Wissenschaftsstandort Osnabrück gemeinsam mit allen Mitgliedern der Universität und allen Partnern vor Ort weiter zu entwickeln und seine Stärken auszubauen“, sagte Professor Lücke in einer ersten Stellungnahme.

Prof. Dr. Wolfgang Lücke, geboren 1956, ist seit Oktober 2008 Vizepräsident für Lehre und Studium der Universität Göttingen. Er studierte Agrarwissenschaften an der Universität Göttingen, an der er auch promoviert wurde. Dort habilitierte er sich 1993 mit einer Arbeit zum Thema „Mikrowellenbehandlung pflanzlicher Produkte“ im Fach Agrartechnik. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören Regenerative Energien, thermische Solarenergienutzung, Mikrowellen- und Hochfrequenztechnik sowie Qualitätssicherung und Nacherntetechnologie. Zum Wintersemester 1993/94 wurde er auf eine Professur an die Göttinger Fakultät für Agrarwissenschaften berufen. In der Hochschulleitung betreut er die Fakultäten für Forstwissenschaften und Waldökologie sowie die Fakultät für Geowissenschaften und Geographie. Er ist außerdem zuständig für die Zentrale Einrichtung für Sprachen und Schlüsselqualifikationen, die Zentrale Einrichtung für Lehrerbildung, das Netzwerk Lehrerfortbildung und das Mathematisch-Naturwissenschaftliche Prüfungsamt.

Vor seiner Wahl zum Vizepräsidenten der Universität Göttingen engagierte er sich unter anderem als Dekan und als Studiendekan seiner Fakultät. Er war beteiligt am Programm „Modularisierung“ der Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung sowie an der Entwicklung des internationalen Promotionsprogramms Agrarwissenschaften in Göttingen.

Göttingens Uni-Präsidentin Prof. Dr. Ulrike Beisiegel gratulierte Lücke zu seiner Wahl – und zu dem beeindruckenden Wahlergebnis. „Wir danken Professor Lücke herzlich für sein enormes Engagement für die Georgia Augusta, besonders bei der Umsetzung der Bologna-Reform und der Professionalisierung des Studienbetriebs.“ Zur Nachfolge für das Amt des Vize-Präsidenten der Uni Göttingen konnte die Uni-Leitung bislang noch nichts sagen. (bsc) 

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