Vermeintliche Bombe waren Eisenplatten

Doch keine Bombe auf VW-Gelände - keine Evakuierung

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Bahnlinie nah am Werk: Das VW-Werk in Wolfsburg fotografiert aus einem fahrenden Zug. Der Bombenfund entpuppte sich am Samstag als Irrtum.

Wolfsburg. Entwarnung in Wolfsburg: Die vermuteten Fliegerbomben auf dem Gelände des VW-Stammwerks haben sich bei einer Überprüfung am Samstag als zwei senkrecht stehende Eisenplatten entpuppt.

Entsprechend sagte die Stadt die ursprünglich für Sonntag vorgesehene Entschärfung und Evakuierung der benachbarten Stadtteile ab.

Auch der überregionale Bahnverkehr – auch die ICE-Züge fahren unmittelbar am VW-Gelände vorbei – wäre von einer Evakuierung eines Sperrgebietes bei einer Bergung und /Sprengung von Bomben betroffen gewesen.

Zwei Metallplatten

Der Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Niedersachsen hatte am Vormittag die beiden Verdachtspunkte ins Visier genommen und freigelegt. Dabei fanden die Bombenexperten die beiden jeweils 3,50 Meter hohen Metallplatten. „Nun ist die Erleichterung natürlich bei allen groß“, sagte der Einsatzleiter der Kommune, Michael Sothmann, laut Mitteilung.

Für die Entschärfung hatte die Stadt bereits Vorkehrungen getroffen. 7700 Menschen hätten im Stadtteil Sandkamp und in Teilen der Innenstadt ihre Häuser verlassen müssen. (tko/lni)

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