Zeiss-Mitarbeiter protestieren gegen Kahlschlag

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Göttingen. Mit einem Demonstrationszug durch die Göttinger Innenstadt und einer Kundgebung an der Johanniskirche haben Beschäftigte der Firma Zeiss am Samstagvormittag der Geschäftsführung ihren Widerstand gegen den Abbau hunderter Arbeitsplätze und das „Konzept der Kahlschlagpolitik in Göttingen“ deutlich gemacht.

Vom Schützenplatz aus führte der Protestzug mit einem symbolischen Sarg und Sensenmännern (Bild) über die Godehardstraße, die Berliner Straße und die Weender Straße auf den Johanniskirchplatz. Neben Torsten Dreyer, dem Betriebsratsvorsitzenden von Zeiss Microscopy in Göttingen, sprachen unter anderem der Landtagsabgeordnete Ronald Schminke (SPD) und Martina Ditzell, Zweite Bevollmächtigte der Industriegewerkschaft Metall Südniedersachsen-Harz, zu den rund 650 Teilnehmern. Unterstützung bekommen die Zeiss-Beschäftigten auch von der Dienstleistungsgewerkschaft verdi. (per)

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