Oberbürgermeister Meyer: Göttingen wächst

Zensus weicht kaum von Statistik der Stadt ab

Göttingen. Die am Freitag veröffentlichte Zensus 2011 gibt die Zahl der Göttinger Einwohner mit Erstwohnsitz zum Stichtag 9. Mai 2011 mit 115.846 an. Das städtische Register kommt zum 30. Juni 2011 auf 116.416. Nach Angaben der Verwaltung weichen Zensus und städtische Erhebung nur um 0,5 Prozent voneinander ab.

Unter Zurechnung der für Hochschulstädte typischen Zweitwohnsitzmeldungen ergibt sich für den Zensus-Stichtag sowie zum Jahresende 2011 eine Gesamteinwohnerzahl von knapp unter 128.000. Diese Zahl ist bis Ende 2012 wieder auf 129.500 geklettert.

Oberbürgermeister Wolfgang Meyer bewertete die Resultate des Zensus 2011 als „wenig überraschend“. Mit einer solchen Korrektur des eigenen Registers habe man rechnen müssen. Die Zahlen der Jahre 2012 und 2013 zeigten aber: Die Stadt Göttingen wächst.

Welche Folgen die Korrektur der beim Land geführten amtlichen Einwohnerstatistik für die Ausstattung der Stadt mit Mitteln aus dem Finanzausgleich haben könne, sei noch nicht abzuschätzen, heißt es in einer Mitteilung der Stadt. Es müsse die Neuverteilung der Mittel auf Basis der bundesweit korrigierten Einwohnerzahlen zunächst auf Ebene der Bundesländer und anschließend unter den Kommunen in Niedersachsen abgewartet werden.

Weitere Informationen zum Zensus gibt es unter www.zensus2011.de und zur Göttinger Einwohnerstatistik unter www.goesis.goettingen.de (bsc)

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