Erlös aus dem Kalenderverkauf „Kunstpassagen“ überreicht

13 600 Euro für das Hospiz

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Das gute Ergebnis motiviert uns, die Kunstpassagen 2020 zu planen Einige Künstler: Petra Graser, Monika von Luckwald, Gisela Bogumil, Uschi Senff, Anja Fehrensen, Dr. Renate Quellhorst, Peter Fellenberg, Barbara Engelhardt und Helga Reimann (von links). Nicht auf dem Foto sind: Dr. Sigrid Bauck, Gisela Hyllus, Dr. Sylvia Interwiesen, Harald Kropp, Gabriele Schreiber Jähnig und Monika Westphal.  

Hann. Münden – Durch den Verkauf des Kalenders „Kunstpassagen 2019“ sind 13 600 Euro (2018: 12 000 Euro) nach Abzug der Druckkosten zusammen gekommen. Der Betrag geht, wie jedes Jahr, an die Bürgerstiftung Stationäres Hospiz Hann. Münden.

15 Künstlerinnen und Künstler aus Hann. Münden, Reinhardshagen, Dransfeld, Göttingen und Ahnatal, die teilweise dem Mündener KunstNetz angehören, hatten ihre Bilder kostenfrei zur Verfügung gestellt. Die Gestaltung des Kalenders lag in Händen von Petra Graser.

Der Vorstand der Bürgerstiftung und die Leitung des Hospizes beraten über die Verwendung der Spenden. „Dabei wird sehr sorgfältig darauf geachtet, dass die Spenden ausschließlich dem Hospiz Hann. Münden und seinen Patienten zugutekommen“, sagt dazu Prof. Dr. Eduard Quellhorst, stellvertretender Vorsitzender der Bürgerstiftung – beispielsweise für die Errichtung eines Pavillons im Park des Hospizes, um die Gäste vor Witterungseinflüssen zu schützen, oder die Anlage eines Gartens mit regelmäßiger Pflege.

Superintendent Thomas Henning sagt dazu: „Als Vorsitzender der Bürgerstiftung Ambulantes und Stationäres Hospiz Hann. Münden bedanke ich mich bei den 15 Künstlerinnen und Künstlern für die wunderbare Unterstützung, die sie mit ihrem Beitrag zu den Kunstpassagen 2019 geleistet haben. Zum neunten Mal in Folge soll der Erlös des Verkaufs des Kunstkalenders der Bürgerstiftung zugutekommen. 13 600 Euro sind auf diese Weise zusammengekommen. Wieder hilft der Verkaufserlös, das Stationäre Hospiz Hann. Münden durch bürgerschaftliches Engagement zu unterstützen. Die Künstler und Künstlerinnen haben es ermöglicht, dass beispielsweise der Hausmeister, der seit dem 1. Oktober 2018 im Hospiz angestellt ist, dort eine Grundausstattung erhalten hat, dass die Ehrenamtlichen im Hospiz ihre Fahrtkosten erstattet bekommen und das Hospiz seinen Internetauftritt mit professioneller Hilfe gestalten konnte. Große Kreativität gepaart mit Großzügigkeit hat das ermöglicht. Alle Unterstützung hat für uns das Ziel, den Gästen des Hospizes einen letzten Lebensabschnitt in Würde zu ermöglichen.“

Der Verkauf lief zum großen Teil über Einzelhändler, Gastronomiebetriebe, Unternehmen, Handwerksbetriebe, Ärzte, Zahnärzte, medizinische Praxen und andere, die Kalender kauften und diese weiter verkauften oder als Geschenke an ihre Kunden weitergaben.

„Das gute Ergebnis motiviert uns, die Kunstpassagen 2020 zu planen“, sagt Dr. Renate Quellhorst, die die Kalenderaktion 2010 zusammen mit vier weiteren Künstlern aus Hann. Münden und Reinhardshagen ins Leben gerufen hat.

Ein erstes Treffen zur Besprechung hat bereits stattgefunden, und es wurde beschlossen, den Kalender wieder im Querformat zu gestalten. Bei einer nächsten Zusammenkunft stellen die Künstler eine Auswahl ihrer Bilder vor, dann wird entschieden, welche im Kalender 2020 veröffentlicht werden.

Es werden auch für den kommenden Kalender Sponsoren gesucht.

Diese können sich melden bei Petra Graser, E-Mail an petragraser@hotmail.com oder auch bei Renate Quellhorst unter der E-Mail-Adresse quellhorst@gmx.net

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