Ende in Sicht

A7-Baustelle bei Hann. Münden: Abbau bis zum 10. Dezember - Restarbeiten bis Februar 2022

Geschwindigkeit auf 60km/h begrenzt: Die Baustelle auf der A 7 von der Brücke beim Rasthof Staufenberg/Lutterberg in Richtung Kassel gesehen.
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Geschwindigkeit auf 60 km/h begrenzt: Die Baustelle auf der A 7 von der Brücke beim Rasthof Staufenberg/Lutterberg in Richtung Kassel gesehen. Das Bild stammt aus dem August 2021.

Auf der A7 bei Hann. Münden/Staufenberg führt eine Geschwindigkeitsbegrenzung zu Diskussionen. Nun wird die Baustelle abgebaut. Das soll bis zum 10. Dezember geschehen.

Update: 09.12.2021, 17.00 Uhr: Die Baustelle auf der Autobahn 7 (A 7) zwischen den Anschlussstellen Hann. Münden/Lutterberg und Hann. Münden/Hedemünden wird in beiden Fahrtrichtungen abgebaut. Das teilte die Autobahn GmbH des Bundes mit.

A7: Baustelle wird bis 10.12.2021 abgebaut

Seit Sonntag (05.12.2021) werden die Sicherungen abgebaut. Dies soll bis voraussichtlich Freitag, 10.12.2021, dauern. „Ab dann wird der Verkehr wieder über alle drei Fahrstreifen geführt“, informiert eine Pressesprecherin.

Die Arbeiten auf dem Autobahnteilstück zwischen den beiden Anschlussstellen liegen im Zeitplan, heißt es weiter. Es wurden die Kanäle und die Sicherungseinrichtungen saniert. An drei Stellen fehlen noch Mittelschutzplanken. Dort ist der Verkehr nicht eingeengt, sondern lediglich das Tempo gedrosselt. Diese Restarbeiten sollen bis zum 02.02.2022 dauern.

Update: 04.11.2021, 12.05 Uhr: Hann. Münden/Staufenberg – Bei der Baustelle auf der Autobahn 7 (A 7) bei Hann. Münden ist ein Ende in Sicht. Wie die Autobahn GmbH des Bundes mitteilt, soll die Verkehrssicherung in der zweiten Dezemberwoche abgebaut werden.

A7: Ende der Baustelle bei Hann. Münden für Dezember geplant

Danach sollen noch etwa eine Woche die restlichen Kanal- und Sicherungsarbeiten abgeschlossen werden. Dies gilt für beide Fahrtrichtungen. In diesem Zuge werden dann auch Schadstellen ausgebessert, die aufgrund von Regen oder Unfällen entstanden sind, heißt es weiter von der Autobahn GmbH auf Anfrage unserer Zeitung.

Die Baustelle erstreckt sich seit April zwischen den Anschlussstellen Hann. Münden/Lutterberg und Hann. Münden/Hedemünden in beide Fahrtrichtungen. Die Geschwindigkeitsbegrenzung von teilweise 60 km/h im Baustellenbereich wurde zur Zielscheibe von Kritik.

A7: Verkehr wird auf 60 km/h abgebremst

Erstmeldung, 28.08.2021, 7.40 Uhr: Die Baustelle auf der Autobahn 7 zwischen den Anschlussstellen Hann. Münden/Lutterberg und Hann. Münden/Hedemünden führt zu Ärger bei einigen Autofahrern. Für Aufregung sorgt die Begrenzung auf 60 km/h in Fahrtrichtung Hannover. Diese beginnt etwa 400 Meter vor der Abfahrt Hann. Münden/Lutterberg.

Davor wird der Verkehr auf 120, 100 und 80 km/h abgebremst. Einige unserer Leser schreiben, dass so Stau vorprogrammiert sei, zumal die Fahrzeuge an dieser Stelle eine Steigung überwinden müssen. Für Lastwagen sei das besonders kritisch, heißt es in einer Leserzuschrift.

Wir haben bei der Autobahn GmbH des Bundes, die seit 1. Januar für die Betreuung der Autobahnen in Deutschland zuständig ist, nachgefragt. „Die 60 km/h für alle sind die Forderung von Polizei und unserer Verkehrsbehörde“, heißt es von Inga Fahlbusch, von der Unternehmenskommunikation der Autobahn GmbH.

Grund dafür sei, dass die Baustellenzufahrten nach der Verkehrsumlegung nun am Mittelstreifen liegen. Vorher befand sich die Baustelle auf der rechten Seite. Einige hundert Meter vor der Abfahrt Hann. Münden/Lutterberg wird der Verkehr auf den rechten und mittleren Fahrstreifen begrenzt. Nach der Auffahrt wird der Verkehr zusätzlich über den Standstreifen geleitet, sodass dort wieder drei Fahrspuren zur Verfügung stehen. Die 60er-Zone reicht bis kurz vor der steilen Abfahrt in Richtung Werratalbrücke.

Lastwagen können sich an der A7-Baustelle stauen

Lastwagen, die von der Baustelle in der Mitte abfahren, müssten dann auf dem zweiten Überholfahrstreifen, dem Fahrstreifen links, beschleunigen. Zudem müssen die Fahrzeuge alle drei Fahrstreifen kreuzen, wenn sie die zeitweiligen Abfahrten nutzen wollen. „Wir wissen, dass diese Situation alles andere als optimal ist“, so Fahlbusch weiter. Um die Situation zu entspannen, habe man sich für 60 km/h entscheiden. Zudem ist von jedem Autofahrer erhöhte Aufmerksamkeit gefordert. „Hinzu kommt, dass es für LKW kein Überholverbot gibt“, so die Pressesprecherin.

Ein Verbot würde dazu führen, dass es zu einem langen LKW-Rückstau kommen könnte, was die Gefahr für Auffahrunfälle deutlich erhöhe. Grund dafür seien die unterschiedlichen LKW-Typen und die Steigung, die sie im Baustellenbereich überwinden müssen. „Mit dem durchgestrichenen Überholverbotsschild wollen wir nochmals darauf aufmerksam machen, dass das Überholen möglich ist, um diese schweren Folgen zu verhindern.“

A7: Arbeiten bei Hann. Münden bis November

Die Arbeiten zwischen den beiden Anschlussstellen auf der A7 sollen noch bis zum November andauern. Grund dafür sind laut Autobahn GmbH Sanierungen an den Schutzplanken und der Kanalisation. Der Kanal wird zurzeit von Schacht zu Schacht erneuert, sodass immer abschnittsweise auf dem linken Streifen gesperrt werden muss. Dabei könne es zu unvorhersehbaren Verzögerungen kommen, heißt es weiter. Momentan seien die Arbeiten aber im Zeitplan. Bis zum Ende der Baustelle bleibe diese Verkehrsführung samt Geschwindigkeitsbegrenzung bestehen.

Die Autobahnbauarbeiten haben am 19. April begonnen. Neben dieser Baustelle gibt es auf der A7, die die längste Autobahn Deutschlands ist, noch viele andere Bauarbeiten. Unter anderem im Bereich Northeim bis nach Seesen. (Jens Döll)

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