45 Fahrer dürfen nicht weiter

A7: Polizei kontrolliert 170 Lkw und Busse im Raum Göttingen und Northeim

Kontrollstelle auf der A7 in Fahrtrichtung Nord auf dem Parkplatz Leineholz.
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Kontrollstelle auf der A7 in Fahrtrichtung Nord auf dem Parkplatz Leineholz.

Die Polizeidirektion in Göttingen überprüft in den Landkreisen Göttingen und Northeim auf der A7 169 Fahrzeuge. 45 Fahrern wurde die Weiterfahrt verboten.

Landkreis Göttingen/Northeim – 169 Fahrzeuge hat die Polizeidirektion Göttingen bei einer Kontrolle an der Autobahn 7 angehalten. Dabei stellten die Beamten 100 Verstöße fest, das entspricht einer Quote von 60 Prozent. 45 Fahrern wurde die Weiterfahrt verboten.

Hintergrund der Kontrolle sind laut Mitteilung der Direktion die Häufung von Verkehrsunfällen mit Lastkraftwagen, mit teils schweren oder tödlichen Verletzungen. 55 Beamte der Polizeidirektion Göttingen und Thüringen haben deshalb am Donnerstag (14.10.2021) von 10 bis 15 Uhr auf dem Rastplatz Leineholz bei Northeim in beiden Fahrtrichtungen Busse und Lkw kontrolliert. Dabei haben sie mit dem Zoll, dem Landkreis, der Gewerbeaufsicht Göttingen und Hildesheim und einer Prüforganisation zusammengearbeitet.

Polizei Göttingen: „Präventive Kontrolltätigkeit“ ist auf der A7 nötig

Laut Polizeidirektion Göttingen sind 2020 in ihrem Zuständigkeitsbereich, zu dem auch die Autobahnen 7 und 38 gehören, 45 Menschen bei Verkehrsunfällen gestorben, in neun Fällen waren Lkw beteiligt. „Im Zusammenhang mit dem gewerblichen Güter- und Personenverkehr, aber auch generell im Bereich der Verkehrssicherheitsarbeit, ist es deshalb von großer Wichtigkeit, schweren Unfällen durch präventive Kontrolltätigkeit vorzubeugen“, wird Gwendolin von der Osten, Präsidentin der Polizeidirektion Göttingen, zitiert.

Das geschehe durch konsequente Ahndung von Verstößen sowie durch Aufklärung über Hauptunfallursachen – Ablenkung, Geschwindigkeit, Alkohol- und Drogenkonsum. Die eingesetzte Regionale Kontrollgruppe der Direktion sei unter anderem auf Schwerlastkontrollen spezialisiert. Von der Osten beschreibt die Beamten als „hervorragend ausgebildetes Fachpersonal“.

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Sie waren als Teil des Roadpol-Netzwerks im Einsatz. Dieses europaweite Polizeinetzwerk soll die internationale Zusammenarbeit zwischen Verkehrsbehörden und Polizei verbessern. Zum Thema gewerblicher Güter- und Personenverkehr habe die Polizeidirektion Göttingen darüber hinaus auch die Themenpatenschaft bei der Fachstrategie Verkehr 2027 des Landes Niedersachsen übernommen. (Kim Henneking)

Ende September kam es auf der A7 zu einem schweren Unfall mit sechs Auto und zwei Verletzten.

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