Vollsperrung Dreieck Drammetal

Unfall mit tödlichem Ausgang auf A7: Drei Lkw fahren aufeinander

Lkw-Unfall auf der A7: 5.000 Liter Betriebsöl in Höhe Dreieck Drammetal ausgelaufen.
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Lkw-Unfall auf der A7: 5.000 Liter Betriebsöl in Höhe Dreieck Drammetal ausgelaufen.

Nach A7-Unfall in Fahrtrichtung Kassel sind am Stauende erneut drei Lkw aufeinander gefahren und einer der Fahrer ist tödlich verunglückt. Die Vollsperrung ist aufgehoben.

  • Unfall auf der A7 in Richtung Kassel vor der Anschlussstelle Hann. Münden-Lutterberg
  • Zwei Lkw-Fahrer wurden verletzt
  • Es kommt zu Verkehrsbehinderungen und Stau
  • Schwerer Folgeunfall am Stauende in Höhe des Autobahndreiecks Drammetal -ein Lkw-Fahrer wurde tödlich verletzt

Update vom Donnerstag, 20.02.2020, 06.25 Uhr: Wie die Polizei in der Nacht zum Donnerstag (20.02.2020) mitteilt, ist die Vollsperrung der A7 zwischen dem Autobahn-Dreieck Drammetal und der AS Hedemünden in Fahrtrichtung Kassel aufgehoben.

Grund für die rund dreizehn Stunden andauernde Vollsperrung waren ein Unfall mit einer tödlich verletzen Person und die daraus resultierenden umfassende Reinigungarbeiten auf und neben der Fahrbahn. Hier waren Gefahrstoffe (Öl) ausgelaufen.

Unfall auf der A7: LKW-Fahrer tödlich verletzt - Vollsperrung eingerichtet

Update vom Mittwoch, 19.02.2020, 18.05 Uhr: Wie die Polizei mitteilt, ist die A7 in Fahrtrichtung Kassel nach dem schweren Folgeunfall kurz hinter dem Autobahndreieck Drammetal vermutlich noch bis in den späten Abend voll gesperrt. Grund dafür sind unter anderem umfangreiche Erdarbeiten.

Nach derzeitigen Erkenntnissen der Polizei fuhr auf der A7 gegen 12.45 Uhr ein Lkw-Fahrer mit seinem mit Gasflaschen beladenen Fahrzeug aus noch ungeklärter Ursache auf einen am Stauende stehenden Silozug auf und schob diesen auf einen davorstehenden Sattelzug, der Lebensmittel transportierte. Bei der Kollision wurde der Mann in seinem Führerhaus eingeklemmt und tödlich verletzt. Der 50 Jahre alte Fahrer des mit Betriebsöl beladenen Silozuges aus Cuxhaven sowie der 39-jährige polnische Fahrer des Lebensmittellasters blieben bei dem Unfall auf der A7 unverletzt.

A7-Unfall: Lkw verlor tausende Liter Betriebsöl - Autobahn weiter gesperrt

Bei dem Aufprall der Lastwagen auf derA7 riss der Tank des Silozuges auf und es traten laut Polizei größere Mengen Betriebsöl aus. Diese sickerten nach Informationen von Einsatzleiter Martin Willing, Gemeindebrandmeister aus Rosdorf, in den angrenzenden Boden und ein Regenrückhaltebecken. Der Sattelzug hatte insgesamt 25.000 Liter Betriebsöl geladen. Die von dem mutmaßlichen Unfallverursacher auf seinem Lkw transportierten Gasflaschen blieben unversehrt. Die Bergung der Unfallfahrzeuge dauert an, teilt die Polizei mit.

Wie Einsatzleiter Willing mitteilte, kamen die Umweltfeuerwehr des Landkreises Göttingen, die auch schon beim ersten Einsatz am Mittwochmorgen tätig wurde, sowie die Feuerwehren der Gemeinden Friedland und Rosdorf zum Einsatz auf der A7. Zudem kümmerte sich eine Fachfirma um das Abpumpen von den 20.000 Litern Öl aus dem Lkw und den etwa 5.000 Liter, die ausgelaufen waren.  Die Autobahn muss laut Feuerwehr an dieser Stelle noch bis Mitternacht gesperrt bleiben.

A7: Anschlussstelle Hann. Münden-Hedemünden nach Unfall wieder freigegeben

Update vom Mittwoch, 19.02.2020, 17.30 Uhr:  Die Bergungsarbeiten an der Unfallstelle auf der A7 bei Hann. Münden sind beendet. Die Unfallstelle ist seit 17.10 Uhr komplett geräumt und wieder frei befahrbar, teilte die Polizei mit. Die Anschlussstelle Hann. Münden-Hedemünden kann damit ab sofort wieder zum Auffahren auf die A7 in Fahrtrichtung Kassel genutzt werden.

A7-Unfall in Richtung Kassel: Lkw-Fahrer erkannte Situation zu spät

Wie die Autobahnpolizei am Mittwochnachmittag mitteilte, fuhren ein 31-jähriger Lkw-Fahrer aus Hessen und ein 58-jähriger Lkw-Fahrer aus Göttingen hintereinander auf der rechten Fahrspur der A7 in Richtung Kassel. Aufgrund starken Verkehrsaufkommens mussten beide Fahrer verkehrsbedingt halten. Ein nachfolgender 59 Jahre alter Lastwagenfahrer aus Nordmazedonien erkannte die Situation laut Polizei aus bislang noch ungeklärten Gründen vermutlich zu spät und fuhr auf den mit Gefahrgut beladenen Sattelzug des Göttingers auf. Diesen schob er wiederum auf den davorstehenden Lkw. An allen drei Fahrzeugen entstand erheblicher Schaden in Höhe von etwa 125.000 Euro.

Bei dem Aufprall erlitt der mutmaßliche 59-jährige Unfallverursacher leichte Verletzungen. Er kam nach Informationen der Polizei in ein Krankenhaus nach Hann. Münden. Der 58-jährige Lkw-Fahrer aus Göttingen wurde zunächst in seinem Führerhaus eingeklemmt, konnte aber noch vor Eintreffen der Rettungskräfte befreit werden. Er erlitt schwere Verletzungen und wurde mit einem Rettungswagen ins Klinikum Kassel gebracht. Der 31-jährige Fahrer aus Hessen blieb bei dem Unfall auf der A7 unverletzt.

A7: Unfall in Fahrtrichtung Kassel - Folgeunfall am Stauende

Infolge des Unfalls auf der A7 bei Hann. Münden-Lutterberg bildete sich ein Rückstau von rund sechs Kilometern Länge. Die Autobahn war ab der Anschlussstelle Hann. Münden-Hedemßünden seit 9.35 Uhr voll gesperrt. Gegen 12.45 Uhr ereignete sich dann kurz hinter dem Autobahndreieck Drammetal am Stauende ein schwerer Folgeunfall. Dabei wurde ein Lkw-Fahrer tödlich verletzt.

A7-Unfall: Starke Verkehrsbehinderungen in der Region

Update vom Mittwoch, 19.02.2020, 15.52 Uhr: Die beiden Unfälle auf der A7 haben zu starken Verkehrsbehinderungen in der Region geführt: Wegen der Rettungs- und Aufräumarbeiten war die Autobahn zwischen Hann. Münden Hedemünden und Lutterberg nach einer Vollsperrung mehrere Stunden auf einen Fahrstreifen verengt. Aufgrund des Folgeunfalls richtete die Polizei zwischen dem Dreieck Drammetal und Hedemünden ebenfalls eine Vollsperrung ein.

Die Verkehrsmeldezentrale des Landes Niedersachsen (VMZ) empfahl, den Bereich weiträumig über die A38, B27 und B80 zu umfahren. Zwischen Göttingen und dem Dreieck Drammetal bildete sich nach dem Unfall außerdem ein fünf Kilometer langer Stau. Zudem war am Dreieck Drammetal die Überleitung zur A7 in Richtung Kassel zeitweise gesperrt.

A7-Unfall in Fahrtrichtung Kassel: Gefahrgut identifiziert

Update vom Mittwoch, 19.02.2020, 15.07 Uhr: Nach den beiden Unfällen auf der A7 hat der Umweltzug des Landkreises Göttingen/Kreisfeuerwehrbereitschaft Mitte seine Arbeiten an der ersten Unfallstelle bei Hann. Münden-Lutterberg beendet. In den Auffahrunfall am Mittwochmorgen war auch ein Gefahrgut-Lkw verwickelt. Bei der Kollision auf der A7 wurden einige der transportierten Gebinde beschädigt, teilte die Polizei mit.

Der ausgetretene Inhalt wurde am Vormittag von den alarmierten Spezialisten der Feuerwehr sowie Experten der Autobahnpolizei Göttingen unter Atemschutz begutachtet und schließlich als Harzlösung identifiziert. Laut Polizei können nun die Reinigungs- und Bergungsarbeiten an der Unfallstelle auf der A7 bei Hann. Münden Lutterberg beginnen.

A7-Unfall am Stauende in Richtung Kassel: Lkw-Fahrer tödlich verletzt 

Update vom Mittwoch, 19.02.2020, 14.49 Uhr: Bei dem schweren Auffahrunfall am Stauende auf der A7 in Höhe des Autobahndreiecks Drammetal ist ein Lkw-Fahrer tödlich verletzt worden. Das teilte die Polizei in einer Pressemitteilung mit. Weitere Details lägen bislang noch nicht vor.

Die A7 ist nach dem zweiten Unfall ab dem Dreieck Drammetal weiter gesperrt. Der Verkehr staut sich laut Polizei mittlerweile auf mehrere Kilometer zurück.

Die Bergungsarbeiten an der ersten Unfallstelle auf der A7 im Bereich Hann. Münden dauern unterdessen weiter an. Dort ist auch der Gefahrstoffzug der Berufsfeuerwehr Göttingen im Einsatz, wie die Polizei mitteilt.

Unfall A7: Einsatzkräfte bergen Gefahrgut-Lastwagen

Für die Feuerwehren ist der Einsatz an der ersten Unfallstelle auf der A7 beendet, erklärte Dieter Röthing, Stadtbrandmeister der Feuerwehr Hann. Münden. Die Einsatzkräfte hätten das Gefahrgut identifiziert. Dabei handele es sich um eine ätzende, gesundheitsschädliche Flüssigkeit. Der Behälter sei aber nicht beschädigt. Die Abschlepper seien aktuell vor Ort und die Autobahn A7 weiter gesperrt.

Unfall A7: Zweiter Unfall ereignet sich am Stauende - Lkw-Fahrer eingeklemmt

Update vom Mittwoch, 19.02.2020, 14.03 Uhr: Auf der Autobahn A7 in Fahrtrichtung Kassel hat sich gegen 13 Uhr ein weiterer schwerer Auffahrunfall mit Lastwagen ereignet. Am Ende des Staus, der sich am Mittwochmorgen wegen des Lkw-Unfalls bei Hann. Münden-Lutterberg ereignet hatte, kam es in Höhe des Autobahndreiecks Drammetal zu dem Folgeunfall. Beteiligt sind ebenfalls drei Lastwagen. Nach ersten Informationen der Polizei wurde dabei ein Lkw-Fahrer in seinem Führerhaus eingeklemmt.

Die A7 in Fahrtrichtung Kassel ist nun bereits ab dem Autobahndreieck Drammetal voll gesperrt, teilt die Polizei in einer Mitteilung mit. Sie empfiehlt, den Bereich weiträumig zu umfahren.

A7-Unfall in Fahrtrichtung Kassel: Feuerwehren unter Vollschutzanzug im Einsatz

Update vom Mittwoch, 19.02.2020, 11.46 Uhr: An der Unfallstelle auf der A7 sind 61 Einsatzkräfte der Feuerwehren Hann. Münden, Gimte, Hedemünden, Oberode und die Führungsgruppe Umweltfeuerwehr im Einsatz. Zunächst lautete die Einsatzinfo für die Einsatzkräfte: Verkehrsunfall und eingeklemmte Person.

Vor Ort fanden diese einen Stückgutlaster mit verschiedenen Stoffen, der auch Gefahrgut geladen hatte. Aus diesem Grund sind die Feuerwehren am Unfallort auf der A7 unter Vollschutzanzug im Einsatz.

Bei dem Auffahrunfall wurde ein Lkw-Fahrer leicht und ein weiterer vermutlich schwer verletzt, teilt die Polizei Göttingen mit. Lebensgefahr bestehe nach Erstinformationen bei dem Mann aber nicht. Wegen der Vollsperrung auf der A7 staut es sich kilometerweit. Auch die Umleitungsstrecke der U78 ab Hann. Münden-Hedemünden ist überlastet.

Unfall auf der A7 in Richtung Kassel: Vollsperrung nach Lastwagen-Unfall

Update vom Mittwoch, 19.02.2020, 09.53 Uhr: In den Auffahrunfall auf der  A7 bei Hann. Münden-Hedemünden ist nach derzeitigem Stand der Polizei auch ein LKW involviert, der Gefahrenstoffe geladen hat. Welche das sind, ist derzeit noch nicht klar. Autofahrer, die sich im Stau befinden, werden dringend gebeten, keine brennbaren Gegenstände aus dem Fenster zu werfen.

Unfall auf der A7: 61 Einsatzkräfte sind vor Ort.

Die A7 ist inzwischen voll gesperrt. Der Verkehr in Richtung Kassel wird ab der Anschlussstelle Hann. Münden-Hedemünden abgeleitet. Bei dem Unfall wurden vermutlich zwei LKW-Fahrer verletzt. 

A7 in Richtung Kassel: Unfall vor der Anschlussstelle Hann. Münden-Lutterberg

Erstmeldung vom Mittwoch, 19.02.2020, 09.08 Uhr: Hann. Münden - Zu einem schweren Unfall ist es am Mittwochmorgen auf der A7 von Hannover in Richtung Kassel gekommen. Laut Polizei waren dabei mehrere Lkw beteiligt. Auf der Strecke kommt es zu Behinderungen, es staut sich derzeit etwa sechs Kilometer.

Die Unfallstelle befindet sich etwa 1.000 Meter vor der Anschlussstelle Hann. Münden-Lutterberg in Fahrtrichtung Kassel und damit auf niedersächsischem Gebiet. Laut ersten Informationen sollen vermutlich drei Lkw bei dem Unfall auf der A7 beteiligt gewesen sein.

Unfall auf der A7 in Richtung Kassel - Verkehrsbehinderungen und Stau

Genaue Angaben zu Verletzten gibt es derzeit noch nicht. Die Autobahnpolizei Göttingen ist vor Ort im Einsatz. Der Verkehr in Richtung Süden wird zurzeit einspurig an der Unfallstelle vorgeführt. Es wird empfohlen, den Streckenabschnitt über die bekannten Umleitungsrouten nach Möglichkeit weiträumig zu umfahren. 

Eine Möglichkeit ist ab Hann. Münden-Hedemünden über die U78 zu fahren. Es wird gebeten nichts Brennendes aus dem Fahrzeug werfen. Außerdem gilt es an die Rettungsgasse zu denken.

svw

A7 bei Kassel: Polizei verstärkt Kontrollen auf Autobahn

Bei einem anderen schweren Unfall auf der A7 in Fahrtrichtung Kassel wird eine Person tödlich verletzt. Mehrere Lkw waren aufeinander gefahren.

Nach drei schweren Lkw-Unfällen mit zwei Toten und mehreren Verletzten am 18.02.2020 und 19.02.2020 auf der A7 zwischen Göttingen und Kassel - Polizei weitet Kontrollen aus.

Bei der ersten Polizei-Kontrolle auf der A7 bei Kassel nach den drei schweren Unfällen auf der Autobahn hat die Autobahnpolizei Göttingen ein erschreckendes Ergebnis gemacht.

Erneut kam es auf der Autobahn A7 in Fahrtrichtung Kassel zu einem Unfall mit drei Lastwagen. Die Folge: Vollsperrung und Stau kilometerweit.

Auf der A7 bei Göttingen gab es einen schweren Unfall: Ein Lkw ist in die Mittelplanke gekracht.

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