Schritt in Richtung Normalität

Ab Montag volle Klassen für Schulen im Landkreis möglich

Verwaist: Am Grotefend-Gymnasium tummeln sich normalerweise zahlreiche
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Ab Montag können sich auf dem Schulhof des Grotefend-Gymnasiums wieder zahlreiche Schüler tummeln.

Ab kommenden Montag kann der Schulunterricht in Stadt und Landkreis Göttingen wieder mit voller Klassenstärke stattfinden. Diese Entscheidung vom Krisenstab des Landkreises Göttingen teilten die Kreisverwaltung und die Stadt am Donnerstag mit.

Landkreis Göttingen – Voraussetzung für die Lockerung ist eine stabile 7-Tage-Inzidenz von unter 50 im Landkreis Göttingen an fünf aufeinander folgenden Werktagen, heißt es in der Mitteilung. Dann können Schulen aus dem Wechselunterricht mit halber Klassenstärke (Szenario B) wieder zum Szenario A mit vollen Klassen zurückkehren. Die Schüler müssten somit nicht mehr im Homeschooling beschult werden.

Göttingens Schuldezernentin Maria Schmidt freut sich laut Mitteilung des Landkreises zwar für die Schüler, für die „ein Stück Normalität zurückkehrt“, hält den Zeitpunkt für die Rückkehr zu voller Klassenstärke aber für „nicht optimal“. Schmidt hätte sich mehr Vorbereitungszeit für die Schulen, die Eltern und die Kinder gewünscht: „Jetzt muss das alles über das Wochenende eingetütet werden“, wird Schmidt zitiert.

Offizielle Allgemeinverfügung steht noch aus

Olaf Böhme, Schulleiter des Hann. Mündener Grotefend-Gymnasiums, weist darauf hin, dass für die Schulen im Landkreis noch nichts spruchreif ist, bis die Lockerung offiziell als Allgemeinverfügung erlassen wird. Diese stehe jedoch noch aus. Böhme habe die Eltern jedoch schon vergangene Woche über die Möglichkeit informiert, dass es zeitnah wieder für alle Schüler in den Präsenzunterricht gehen könnte.

Für das Grotefend-Gymnasium sagte Böhme: „Wir sind darauf vorbereitet und warten auf den Startschuss.“

Andere Schulen im Altkreis Münden wollten sich aufgrund der ausstehenden Allgemeinverfügung bis zu Redaktionsschluss noch nicht äußern.

Wie der Landkreis weiter mitteilte, bleibt die zweimal wöchentliche Testpflicht für Schüler und Lehrer bestehen. Auch eine Mund-Nasen-Bedeckung müsse in den Schulen weiterhin dort getragen werden, wo Abstand halten nicht möglich ist. (William Abu El-Qumssan)

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