Rohbau fertig

Anbau für eine Million Euro an Grundschule Dransfeld

An der Carl-Friedrich-Gauss-Grundschule Dransfeld entsteht ein Neubau mit drei Klassenzimmern
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Besichtigung der Baustelle: An der Carl-Friedrich-Gauss-Grundschule Dransfeld entsteht ein Neubau mit drei Klassenzimmern.

Drei neue Räume entstehen derzeit an der Carl-Friedrich-Gauss-Schule in Dransfeld. 1,2 Millionen Euro soll der Neubau kosten, der den alten „Pavillon“ aus den 80er-Jahren ersetzt.

480 000 Euro trägt der Landkreis mit dem Programm Familie und Bildung bei, 280 000 Euro der Bund durch das Kommunal-investitionsförderungsgesetzt (KInvFG). „Der Anbau von Fachräumen ist notwendig, um den gesteigerten Bedarfen im Rahmen von Ganztagsschule und Inklusion gerecht werden zu können“, sagt Samtgemeindebürgermeister Mathias Eilers. Vertreter von Schule, Verwaltung, Rat und Handwerk haben am Mittwoch die Baustelle an der Grundschule besichtigt.

Entgegen erster Planungen werde der Neubau zu Beginn des neuen Schuljahres Anfang September wahrscheinlich noch nicht fertig sein. Aufgrund der Baupause während des Wintereinbruchs und des aktuellen Materialmangels auf Baustellen hätten sich einige Aufgaben verzögert. Mit vier Wochen Verspätung sollen diese Woche beispielsweise die Fenster geliefert werden.

Der Neubau an der Grundschule ersetzt den alten „Pavillon“ und grenzt an die Aula an.

Auch Schulleiterin Stefanie Bachmann war bei der Besichtigung das erste Mal im Anbau: „Ich bin sehr begeistert. Es sind große Räume, breite Flure. Das ist sehr gelungen“, sagt sie. Die drei Räume könnten in Zukunft einen Klassenraum, einen Musikraum und einen Ruheraum mit Sitzkissen, Liegematten, Büchern und Spielzeug beherbergen. Der mittlere Raum lasse sich mit einer mobilen Trennwand aufteilen, um beispielsweise Gruppenarbeiten zu ermöglichen.

Modernes Unterrichtkonzept im Neubau

In die Gestaltung des Neubaus habe die Verwaltung die Schulleitung aktiv einbezogen. So werde es keine grünen Tafeln mehr geben, stattdessen Bildschirme, die über Tablets angesteuert werden können und weiße Tafeln, die von den Schülern am Tisch beschrieben und an den Wänden montiert werden können.

Besonders freue sich das Schulpersonal über den Keller, der einen lang vermissten Stauraum biete. Die Fachräume könnten vielfältig genutzt werden. Nach den aktuell erwarteten Schülerzahlen für das Schuljahr 20/21 habe die Grundschule derzeit einen Klassenraum zu wenig.

„Der Anbau ist barrierefrei über die Eingangshalle zu erreichen“, erklärt Architekt Oliver Strupeit. Eine Aufstockung sei in Zukunft möglich. Eine Herausforderung bei den Bauarbeiten habe die Befestigung des Bodens bereitet. Bisher wurde der Rohbau mit Elektro-, Heizung- und Sanitärarbeiten fertiggestellt. Die nächsten Wochen folgen Fenster und Estrich und Innenputz, sowie Arbeiten an der Fassade und dem Dach. Darauf soll auch eine Fotovoltaik-Anlage installiert werden.

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