Annika Mundschenk aus Benterode erwanderte 600 Euro für Kleine Riesen

Mutter sammelte bei 100-km-Wanderung Geld für kranke Kinder

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Spenden trieben sie ins Ziel: Annika Mundschenk wanderte 100 Kilometer in 23 Stunden.

Benterode/Bonn. Beim Rhein-Aar-Marsch wanderte Annika Mundschenk aus Benterode 100 Kilometer in 23 Stunden. Nebenbei sammelte die Fitnesstrainerin 600 Euro für schwerstkranke Kinder.

Die Fitnesstrainerin Annika Mundschenk aus Benterode hat ihren 100-Kilometer-Spendenlauf für den Verein die Kleinen Riesen Nordhessen in 23 Stunden gemeistert, auch, wenn sie dabei an ihre Grenzen kam. 

15 Spender hatten ihre Unterstützung vor dem Lauf zugesagt. Das Wissen um die Spenden für die ambulante medizinische und psychologische Versorgung unheilbar kranker Kinder motivierte die vierfache Mutter durchzuhalten. „Ich bin psychisch und körperlich an meine Grenzen gegangen. Aber Aufgeben war keine Option.“

Der Rhein-Ahr-Marsch südlich von Bonn startete am Freitag, 6. Juli, um 20 Uhr. Am Samstag um 19 Uhr lief Mundschenk ins Ziel. Ihr Mann begleitete sie die letzten 50 Kilometer. Alle 20 Kilometer war eine Station mit Essen, Trinken und medizinischer Versorgung aufgebaut. „Die Füße und Beine taten weh, die Emotionen sind hochgekocht, zwischendurch sind immer wieder die Tränen gekommen.“

Insgesamt nahm Annika Mundschenk rund 600 Euro für die Kleinen Riesen ein. Bis Ende August wird sie das Spendenkonto offen halten und hofft auf weitere Spenden für den gemeinnützigen Verein. 

Spendenkonto:DE18 2605 1450 3392 0784 10, BIC: NOLADE21HMU

Die Kleinen Riesen: Kleine Riesen Nordhessen ist ein Verein mit Sitz in Kassel und Träger des KinderPalliativTeams Nordhessen. Der Verein widmet sich nach eigenen Angaben dem Ausbau einer ambulanten medizinischen und psychosozialen Versorgung von schwerstkranken und sterbenden Kindern und Jugendlichen.

Das ambulante Team ist im Bereich Kassel und angrenzenden Landkreisen tätig. Ziel des Vereins ist eine Betreuung der Kinder zu gewährleisten, sowie die Erfüllung von Herzenswünschen am Lebensende und die Unterstützung wissenschaftlicher Forschung. 

Lesen Sie dazu auch: Mutter aus Benterode erwandert Spenden für schwerstkranke Kinder

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